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Berner Bauern sorgen sich um steigende Preise
Gemäss dem Berner Bauern Verband sind die Mehrkosten für die Landwirtschaftsbetriebe von schweizweit rund 900 Millionen Franken, verursacht durch die angestiegenen Energie- und Hilfsstoffpreise, nach wie vor nicht gedeckt. Eine angemessene Erhöhung der Produzentenpreise sei notwendig.
Der Berner Bauern Verband fordert eine Nachbesserung der Brotgetreidepreise bei den anstehenden Nachverhandlungen und bleibt bei der geforderten Richtpreiserhöhung von mindestens CHF 8.- im Vergleich zu 2021. Weiter sei eine Anpassung von CHF 5.- für Futtergetreide zwingend. Die massiven Preiserhöhungen auf Brot und Mahlprodukte seien nicht in Verbindung zu setzen mit den Produzentenpreisen. Auch die unverhältnismässig hohen Margen auf Milchprodukten sollen umgehend korrigiert werden. Die ausbezahlten Milchpreise vermögen die stetig steigenden Produktionskosten nicht zu decken. Daher seien auch beim Milchpreis weitere Anpassungen nach oben zwingend vorzunehmen. Es könne nicht sein, dass alle Mehrkosten von den Bauernfamilien getragen werden müssen und die Weltlage ignoriert wird, schreibt der Berner Bauern Verband in einer Mitteilung.
Vielen Konsumentinnen und Konsumenten sei bereits bewusst, dass die gestiegenen Produktionskosten zu höheren Lebensmittelpreisen führen müssen. Der Berner Bauern Verband setzte sich auf kantonaler und nationaler Ebene dafür ein, dass die nötigen Korrekturen vorgenommen und somit die Rahmenbedingungen für die Bauernfamilien nachhaltig verbessert werden. (pd/(neo1)
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