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Bern will Hirschbestand senken – Jäger starten gebremst
Im Kanton Bern ist die Rothirschjagd eröffnet. Doch die Jägerinnen und Jäger müssen sich zunächst einschränken – geschossen werden darf nur auf weibliche Tiere.
Seit dem 1. September ist im Kanton Bern die Rothirschjagd freigegeben. Ziel ist es, den Bestand der Tiere zu verkleinern, da sie laut Kanton Wälder stark belasten. Neu gilt jedoch eine Einschränkung: Zu Beginn dürfen nur weibliche Hirsche erlegt werden. Erst ab dem 10. September, wenn auch die Gämsejagd startet, sind männliche Tiere freigegeben. Für manche Jägerinnen und Jäger ist das ungewohnt. "Viele meiner Kollegen rücken in der ersten Woche gar nicht aus", sagt Philippe Hirsbrunner, Präsident des Jagd- und Wildschutzvereins Oberemmental. Der Reiz eines eindrucksvollen Geweihs fehlt für einige Jäger:innen, das nur männliche Hirsche tragen.
Mit der neuen Regelung will der Kanton eine möglichst wirksame Regulierung erreichen. Für die Jagdgemeinschaft bedeutet das jedoch zunächst Zurückhaltung.
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