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| Politik

"Berner Spitallandschaft im Umbruch" sorgt im Grossen Rat für Diskussionen

Der bernische Grossrat befasst sich in der laufenden Septembersession unter anderem auch mit der Spitallandschaft. Im Vorfeld hat ein Bericht dazu für kummer und sorgen gesorgt. Dies vorallem bei den Emmentaler Politikerinnen und Politiker. 

Gemäss der Einschätzung der Grossrätinnen und Grossräte aus dem Emmental werden ländliche Regionen wie die eigene im Bericht in ein falsches Licht gerückt. "Wenn man den Bericht mit den Massnahmen dahinter liest, müssen wir und in mittlerer Zukunft um unsere Spitallandschaft im Emmental sorgen machen. Es kann sein, dass wir die Zahlen die gefordert werden, nicht erreichen können. Dies kann passieren, weil wir im Emmental weniger im Spital sind oder auch grundsätzlich weniger lange", erklärt Jürg Rothenbühler aus Rüderswil. Das Mitglied vom Grossen Rat ergänzt, dass im Bericht die positiven Geschichten aus den Regionalspitälern zu wenig zum tragen kämen. Sorgen bereiten dazu unter anderem auch Vorschläge zur Neugestaltung der Berner Spitallandschaft, wie zum Beispiel die Neueinteilung von sieben auf vier Spitalregionen. Aktuell würde dadurch das Spital Emmental nur noch die regionale Grundversorgung und einfache Fälle übernehmen können. Alles in allem würde das zu einer Schwächung der regionalen Versorgung führen, heisst es weiter. Das können sie nicht akzeptieren. Darum wollen sie in der laufenden Session entsprechende Planungserklärungen zum Bericht der Berner Spitallandschaft im Umbruch abgeben.

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