So soll das Sport-Leistungszentrum aussehen. (Visualisierung: zVg)
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Beim Projekt Paradisli soll wieder etwas gehen
Um das Projekt Paradisli, das geplante nationale Leistungszentrum in Kernenried und Lyssach, ist es ruhig geworden. Nun will der Präsident des SV Wiler-Ersigen, Reto Luginbühl, neuen Druck auf den Kanton und die zuständigen Ämter ausüben.
Das geplante Hotel- und Leistungszentrum gilt als wichtiges Vorhaben für den Schweizer Unihockeysport. Bereits im März des vergangenen Jahres hat der Regierungsrat das Projekt als nationales Leistungszentrum anerkannt. Gleichzeitig wurde geprüft, ob der vorgesehene Standort aus raumplanerischer Sicht zwingend notwendig ist. Trotzdem ist das Projekt seither kaum vorangekommen.
Von den insgesamt 18 beteiligten Fachstellen beurteilen 17 das Projekt positiv. Widerstand kommt einzig vom kantonalen Amt für Wald und Naturgefahren. Für den Bau des Leistungszentrums müsste ein Teil Wald gerodet werden. Das Amt stellt deshalb insbesondere die Frage, weshalb das Zentrum genau an diesem Standort gebaut werden muss und ob es nicht eine Alternative ohne Waldrodung gäbe.
Zusammen mit den beiden Standortgemeinden Kernenried und Lyssach ging es in die Vernehmlassung mit den offiziellen Mitwikrungsunterlagen des Vorprojekts. "Wir wollen das Vorprojekt öffentlich auflegen, damit es einsehbar ist und damit man im Anschlus das ordentliche Planerlassverfahren anstossen kann und die Unterlagen nachher offiziell beim Kanton einreichen kann", sagt Reto Luginbühl. Damit erhofft er sich, dass der Kanton und die zuständigen Ämter neuen Druck haben und vorwärts machen.
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