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Bei Familie und Raumplanung ist der Kanton Bern weiter gekommen
Regierungsrätin Evi Allemann zieht eine positive Bilanz zu ihrer ersten Legislatur als Direktorin für Inneres und Justiz. Fortschritte in zentralen Politikbereichen sind erreicht und das Angebot an digitalisierten Dienstleistungen wird laufend ausgebaut.
Seit rund dreieinhalb Jahren steht Regierungsrätin Evi Allemann der Direktion für Inneres und Justiz (DIJ) vor. Gemeinsam mit den Ämtern ihrer Direktion hat sie nun Bilanz gezogen.
Fortschritte in der Raumplanung, für Familien und in weiteren Bereichen
Die Bilanz zeigt, dass die Zersiedelung gebremst und die Berner Landschaften besser geschützt werden konnten. «Mit einer guten Raumplanung will ich positive Entwicklungen fördern und unerwünschte Auswirkungen auf Mensch und Umwelt verhindern», so Regierungsrätin Allemann. Ein Achtpunkteplan ermöglicht speditivere und partnerschaftlichere Planungsverfahren. "Das Ziel ist es, trotz den komplexen rechtlichen Grundlagen in der Raumplanung, dazu beizutragen, dass die Verfahren schneller gehen. Da haben wir aktuell eine Baugesetzänderung in der Pipe-Line, die nächstes Jahr ins Parlament geht", so Evi Allemann im Interview mit neo1.
Es sei auch gelungen, Bern als Familienkanton zu stärken: Die Krankenkassenprämien für Familien mit kleinen und mittleren Einkommen werden mit zusätzlichen 30 Millionen jährlich verbilligt. Ein neues Gesetz verbessert die Situation von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förder- und Schutzbedarf. "Als ich als Direktorin für Inneres und Justiz angefangen habe, habe ich ein grosses Wirrwarr vorgefunden. Es kam darauf an, wer die Leistung anordnet, wo man wohnt. Das machte Unterschiede, wie man unterstützt wird", sagt Evi Allemann. Mit dem neuen Modell seien die Leistungen transparenter und fairer.
Ausbau der digitalisierten Dienstleistungen
Nach dem Motto «einfach, aktiv, digital» baut die DIJ das Angebot an anwendungsfreundlichen Online-Dienstleistungen laufend aus. Mit den Grossprojekten eBau und ePlan werden die Baubewilligungs- und die Planungsverfahren ins digitale Zeitalter überführt. Digitale Einträge im Handelsregister, Eigentumsauskünfte über das Geo-Portal, der eAnzeiger für die amtlichen Bekanntmachungen oder eine digitale Religionslandkarte sind weitere Beispiele. (pd/neo1)
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