Seit Oktober kann Beat Rindlisbacher seinen Erstling in den Händen halten (Bild:neo1/J.Wyss)
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Beat Rindlisbacher aus Zollbrück hat einen Roman geschrieben
Nach unzähligen Berichten für die Arbeit, wollte sich Beat Rindlisbacher auch mal kreativ austoben. Dank viel Fantasie und grossem Durchhaltewillen hält er seit Oktober sein eigenes Buch in den Händen.
Vor fünf Jahren begann Beat Rindlisbacher damit, ein Buch zu schreiben: "Ich konnte fast nicht mehr aufhören, das Schreiben hat mir wahnsinnig viel Spass gemacht", so der 66-Jährige. In seinem Berufsleben schrieb er bis dahin vor allem Berichte für die IV. Nach seiner Grundausbildung in der Elektrobranche arbeitet er im sozialen Bereich. In der Psychiatrie und psychiatrienahen Einrichtungen gab er sein Wissen an Menschen mit Beeinträchtigungen weiter. "Ich war so etwas wie ein Ausbildner", so Beat Rindlisbacher, "ich wusste schon immer, dass ich mit Menschen zusammenarbeiten will." Die Berichte für die IV seien aber eine eher trockene Angelegenheit gewesen. "Eines Tages hatte ich genug von diesen Berichten und wollte schreiben, was ich will." Das war der Anfang des Fantasy-Romans "Das Kleine Weisse Loch", welcher ab 1. Dezember im schweizweiten Buchhandel erhältlich ist.
Faszination Weltall
Die Geschichte, die Beat Rindlisbacher aus Zollbrück schrieb, spielt zum Teil im Weltall. "Ich habe mir eine Marssiedlung ausgedacht und beschreibe, wie Menschen aussehen würden, wenn sie schon mehrere Jahrhunderte auf dem Mars leben würden. Sie sind viel grösser, weil die Anziehungskraft auf dem Mars kleiner ist, als auf der Erde. Und sie haben grössere Ohren, weil der Schall in der Atmospähre des Mars weniger gut übertragen wird." Für sein Buch habe er viel recherchiert und zum Teil auch selber gerechnet um die Gegebenheiten richtig abzubilden. "Es ist viel Fantasy, aber nicht ganz alles," so Beat Rindlisbacher.
Welchen Weg der 66-Jährige von Zollbrück gehen musste, damit sein Buch auch veröffentlicht wird und auf was er sich nun fokussieren will, hört ihr im neo1 Porträt.
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