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Bauabschlag für Überbauung in Bützberg - Fortimo hält an Projekt fest

Die geplante Überbauung Dorfmatt in Bützberg mit acht Mehrfamilienhäusern kann vorerst nicht realisiert werden. Die Berner Bau- und Verkehrsdirektion hat den Einsprechenden recht gegeben. Die Bauherrin Fortimo AG hält dennoch am Projekt fest und prüft mögliche Lösungen für die Erschliessung.

Im Gebiet Mösli in Bützberg will die Fortimo AG acht Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 90 Wohnungen bauen. Im Sommer 2024 erhielt die Ostschweizer Immobilienfirma dafür die Baubewilligung vom zuständigen Regierungsstatthalteramt. Mehrere Personen wehrten sich dagegen und erhielten von der kantonalen Bau- und Verkehrsdirektion (BVD) recht.

Die BVD erteilte dem Projekt den Bauabschlag. Die entsprechenden Dokumente liegen neo1 vor. Das Problem ist die Erschliessung des Areals. Die Verkehrssicherheit sei "unter verschiedensten Aspekten sowohl bei der ost- als auch bei der westseitigen Erschliessung nicht erfüllt".

Bauherrin gibt nicht auf

Die Fortimo AG will das Projekt dennoch nicht aufgeben. Das Unternehmen teilt auf Anfrage mit: "Zunächst haben wir mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass das Projekt betreffend die Hochbauten vollumfänglich geschützt wurde. Derzeit sind wir daran, die vom Rechtsamt als ungenügend gelösten Erschliessungsfragen zu analysieren und die Lösungsmöglichkeiten zu erörtern."

Konkrete Lösungen lägen noch nicht vor. Eine Beerdigung des Projekts sei jedoch kein Thema, und auch der Spielraum für eine Redimensionierung sei aufgrund der geltenden Zonenvorschriften beschränkt.

Wann und wie es mit der geplanten Überbauung weitergeht, ist offen. Derzeit stünden die möglichen Lösungen für die Erschliessungsfragen im Vordergrund, schreibt Fortimo. "Anschliessend werden wir das Resultat mit der Gemeinde besprechen und mit ihr die weiteren Schritte festlegen."

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