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| Album der Woche | Kultur

Baschis neues Werk ist ruhiger, die Songs verletzlicher - "Bürgin" überzeugt!

Baschi hat geschafft, wovon viele träumen: Eine Musikkarriere aufbauen und davon leben.
Dass das Sebastian Bürgin, wie Baschi mit bürgerlichem Namen heisst, gelungen ist, mag auf den ersten Blick erstaunen. 
Wenn man diese Karriere - welche im Alter von 17 Jahren begonnen hat - zurück verfolgt, wird aber vieles klar.
Einige einflussreiche Personen haben das Potential des jungen Egerkingers erahnt und darauf gesetzt.
Und Baschi hat diese Chancen konsequent gepackt.

Baschi hat zugehört, gelernt und sein Gespür für Melodien immer wieder in Songs verpackt, die beim Publikum Spuren hinterlassen.
Angefangen hat alles mit der Sendung Musicstar im Jahr 2004. Baschi hat diese Casting-Show des Schweizer Fernsehens zwar nicht gewonnen,
aber er hat das Licht der Scheinwerferkegel seither nicht mehr verlassen. Mit Roman Camenzind (Subzonic, Gründer Hitmill) hat er Songs wie 
"Bring En Hei" produziert und über die Jahre veritable Hits gelandet. 

Baschi ist in seiner Karriere immer wieder mal angeeckt, hat sich mit einzelnen Liedzeilen mit dem helvetischen Anstandsverständnis angelegt,
hat nicht selten durch seine ungefilterte Art, Fragen aufgworfen, welche dann im Boulevard besprochen wurden.
Verbiegen lassen hat er sich nie. Baschi ist eine ehrliche Haut, lacht herzhaft über sich selber, lässt sich ein Stück Naivität nicht nur nicht nehmen;
er sucht-, hegt und pflegt sie. 
Baschi hat sich diese Karriere redlich verdient, er weiss was er kann, was er sich erarbeitet hat - und macht keinen Hehl aus jenen Dingen, die er nicht kann.
Das alles schlägt sich auch im aktuellen Album "Bürgin" nieder.
Ein klein wenig Demut, grosse Gesten, Songs mit Tiefgang, Songs die Baschis Unbefangenheit und Lockerheit verströmen.
Baschi lässt uns im Interview an seinem Weg, der zum 10. Album  "Bürgin" geführt hat, teilhaben.

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