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Bätterkinden: Roboter hilft bei Kartoffel-Verpackung
Knochenarbeit durch Roboter ersetzen. Dies hat die Firma Steffen-Ris von der Fenaco Genossenschaft bei der Kartoffelpackerei in Bätterkinden so gemacht. Ein Prototyp der Firma TwinAutomation aus Emmenmatt verpackt dort ab sofort die Kartoffeln.
"Das gibt uns Flexibilität und vor allem Konstanz", erklärt der Leiter vom Leistungszentrum von Steffen-Ris, Klaus Meier. "Damit können wir gut planen und sind einsatzfähig. Das sind wir mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter natürlich auch, aber dort gibt es nicht dieselbe Flexibilität." Im Vergleich zu vorher sei nun in etwa das Anderthalbfache möglich, dass sie zuvor von Menschenhand schafften, ergänzt Meier. Diese Änderung wäre früher oder später wahrscheinlich sowieso notwendig geworden. "Die Arbeit, die nun wegfällt, wäre vielleicht auch sonst vom Gesundheitsaspekt her weggefallen. Diese Arbeit den ganzen Tag zu erledigen, wäre schwierig geworden. Es hätte eine Rotation gebraucht und diese wäre nicht möglich gewesen, da die betroffene Person danach bei der nächsten Maschine dieselbe Arbeit hätte erledigen müssen. Das bringt Erleichterung und Unterstützung für unsere Mitarbeiter." Der neue Roboter in der Kartoffelpackerei in Bätterkinden kostete alles in allem ungefähr 500'000 Franken.
Lösung vor der Haustüre
"Wir suchten weltweit nach einer Lösung und mussten dann aber feststellen, dass es nichts in dieser Art gibt", erklärt Jörg Schär, der Geschäftsleiter von Steffen-Ris. Die Lösung lag dann quasi vor der Haustüre. Die Zusammenarbeit mit der Firma TwinAutomation aus Emmenmatt war ein Glücksfall. "In der ganzen Entwicklung war die Nähe sehr praktisch. Die Personen der Firma TwinAutomation waren oft im Betrieb und wir konnten uns stets kurzschliessen. Wir sind auch stolz, dass es in unserer Region solch innovative Entwicklungen gibt und wir dabei einen Beitrag leisten können", ergänzt Schär.
Auch Michael Studer, Geschäftsführer der Firma TwinAutomation ist stolz. "Es ist für uns sehr erfreulich. Wir bauen diese Maschinen, weil wir dies gerne tun. Beim Sondermaschinenbau sind wir immer wieder mit Stolz erfüllt, wenn die Endlösung dann funktioniert", so Studer.
Weitere Optimierungen in Planung
Die Zusammenarbeit der beiden Firmen ist mit dem Start der Roboterzelle noch nicht durch. Zum einen ist die Firma TwinAutomation auf Abruf. Bei Fragen oder auch bei Problemen helfen wir telefonisch und per Fernwartung mit", erklärt Michael Studer.
Die Zusammenarbeit der beiden Firmen ist mit dem Start der Roboterzelle noch nicht durch. Zum einen ist die Firma TwinAutomation auf Abruf. Bei Fragen oder auch bei Problemen helfen wir telefonisch und per Fernwartung mit", erklärt Michael Studer. "Nun, werden weitere Automatisierungen bei der Firma Steffen-Ris diskutiert, dabei sind wir involviert. Dazu sprechen wir auch über Folgeanlagen von der Roboterzelle."
"Es gibt noch andere Arbeitsfelder, bei denen wir Menschenkraft entlasten könnten", ergänzt Schär. "Nun prüfen wir die Möglichkeiten."
Audio 1: Roboter erleichtert Schwerarbeit
Audio 2: Wie schwierig es war, einen Roboter zu finden
Audio 3: Keine Kündigungen, trotz Roboter
Audio 4: Emmentaler Unternehmen entwickelt den Roboter
Audio 5: Auf der Suche nach einer Lösung
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