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Aufgeschürfte Knie gehören bei ihr dazu – Die Inline-Skaterin Manisha Kurth
Als Achtjährige begann Manisha Kurth im Verein mit dem Inline Skating. Heute gehört sie zu den besten Inline-Skaterinnen der Schweiz. Im Moment startet die 17-Jährige aus Niederbipp noch in der Juniorinnenkategorie. Bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr wurde Manisha Kurth Zehnte. Das jedoch mit Handicap.
Die Europameisterschaft im Juli in Deutschland verlief für Manisha Kurth nicht wie erhofft. Die 17-Jährige stürzte gleich im ersten Rennen. Ein unglücklicher Start. «Beim Sturz habe ich mich verletzt. Mein Wadenmuskel ist aufgeplatzt. Deshalb hatte ich Wasser im Bein. Wegen der Verletzung musste ich drei Tage aussetzen und konnte anschliessend nur noch ein Rennen fahren», erklärt Manisha Kurth. Bei diesem fuhr sie auf Platz 10.
Manisha Kurth verfolgt weiter das Ziel, an einer Europa- oder Weltmeisterschaft eine Medaille zu gewinnen. Die nächste Chance, dieses Ziel zu erreichen, bietet sich bereits in diesem Jahr an der Weltmeisterschaft in Asunción, der Hauptstadt von Paraguay. «Ich muss mich natürlich zuerst qualifizieren», meint die 17-Jährige zur WM.
Mit bis zu 45 Kilometern pro Stunde skatet Kurth. Stürze und aufgeschürfte Knie gehören dazu. «Ich glaube, es gibt wenige Inliner, die noch schöne Knie haben», schmunzelt die junge Frau aus Niederbipp.
Neben ihren Zielen im Inline-Skating probiert Kurth auch, Erfolge in einer anderen Sportart zu erreichen. «Die Idee ist, mit dem Eisschnelllauf zu starten. Dieses Jahr war ich zum ersten Mal auf dem Eis. Ich will das ausprobieren und schauen, was in dieser Sportart möglich ist.» Die beiden Sportarten Eisschnelllauf und Inline-Skating seien sehr ähnlich. Der Bewegungsablauf sei fast gleich, erklärt die 17-Jährige. «Für mich ist aber auch klar, dass ich nicht ganz auf Eisschnelllauf setzen will. Ich will weiter Inline skaten», so Manisha Kurth.
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