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Auf den Spuren der grossen Schwester: Die Berner Leichtathletin Ditaji Kambundji auf dem Weg zur Weltspitze

Sie ist die jüngste von vier Schwestern und wuchs mit ihrer Familie in Bern auf. Ditaji Kambundji lernt die Leichtathletik bereits im jungen Alter kennen und lieben. Heute ist sie in der Disziplin 100 Meter Hürden unterwegs.

Angefangen hat alles dank ihren grossen Schwestern. Ditaji Kambundji lernt früh die Leichtathletik-Welt kennen. «Es war ein Familiending für mich und ich wurde quasi auf dem Platz gross», sagt Ditaji Kambundji, die als Kind viel die Wettkämpfe der Schwestern besuchte. «Für mich war klar, dass ich auch mitmachen will.» Sie beginnt mit Leichtathletik. Erst will sie Sprinterin werden, dann versucht sie sich im Mehrkampf und dort lernt sie schlussendlich die Hürden kennen. Im U18-Juniorinnenalter entscheidet sie sich definitiv für den Hürdenlauf. «Ich finde Hürden extrem interessant. Das Zusammenspiel von Technik und Schnelligkeit gefällt mir. Dazu muss man das Risiko abwägen können und das habe ich extrem gerne», so Kambundji. In diesem Winter konnte die Bernerin den Schweizer Rekord über 60 Meter Hürden in der Halle gleich zweimal brechen. Beim Meeting in Paris verbessert sie den über 30-jährigen Rekord von Julie Baumann um eine Hundertstelsekunde. Dieser neue Bestwert hält nicht lange stand. Bei der Hallen WM in Belgrad verbessert sie ihre eigene Bestmarke keinen Monat später um ganze fünf Hundertstelsekunden. Von 7 Sekunden 94 auf 7 Sekunden 89. Dennoch hatte sie auch immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen. An derselben WM in Belgrad stürzt sie im Finallauf. Nun will sie in der Freiluft Saison angreifen.

In der neo1-Sportstory erzählt Ditaji Kambundji wie sie sich auf Wettkämpfe vorbereitet und welche Ziele sie verfolgt. Dazu gibt sie Preis wie sie mit Rückschlägen umgeht und wie wichtig die Erfahrungen ihrer Schwestern für sie sind.

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