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Auch die Kabis- und Kartoffelernte leidet

Starke Regenfälle, riesige Hagelkörner und heftige Gewitter dominierten diesen Sommer. Dies führte zu zahlreichen Überschwemmungen und grösseren Ernteausfällen. Davon betroffen sind nicht nur  Äpfel und Birnen, sondern auch Kabis und Kartoffeln. Die Ernte ist dieses Jahr so schlecht wie schon lange nicht mehr.

Das Hauptproblem diesen Sommer war das nasse Wetter. Der Familienbetrieb Schöni Swissfresh in Oberbipp hatte schweizweit einen Ernteausfall von rund 20-30% beim konventionellen Kabis. Beim Bio-Kabis sogar 40-50%. "Es ist das schlechteste Jahr, das ich je miterlebt habe.", erzählt die Inhaberin Andrea Schöni. Dieses Problem kennen auch viele andere Kabis- und Kartoffelproduzenten im neo1-Land. Der Klebenhof in Aarwangen erntet in einer normalen Saison zwischen 90 und 120 Tonnen Kartoffeln. Diese Saison waren es bei den Speisekartoffeln nur rund 50% davon, also ungefähr 30 Tonnen. Bei den Industriekartoffeln haben sie einen Drittel geerntet, also rund 20 bis 25 Tonnen. Die Produzent:innen sind dementsprechend unzufrieden mit der Ernte 2021.

Je nach Sorte des Kabis oder der Kartoffel war der Ausfall schlimmer als bei Anderen. "Es gab Sorten, welche das Wetter besser vertrugen. Chips-Sorten zum Beispiel waren sehr empfindlich.", erklärt Martin Uhlmann von der Kartoffelvereinigung. "Im Gesamten entstand ein grosser Schaden durch das Wetter." Dies bestätigt auch Martin Born vom Klebenhof Aarwangen. Das Jahr gäbe kaum eine Sorte, welche nicht in irgendeinem Gebiet betroffen sei.   
 

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