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ASTRA prüft Tempo 60 für weniger Stau
Stau oder stockender Verkehr. Immer mehr verstopfen die Schweizer Strassen. Rund 32'500 Staustunden gab es im letzten Jahr. Dies bringt vor allem auch hohe Kosten mit sich. Mittlerweile rechnet der Bund mit über 2 Milliarden Franken. Das Bundesamt für Strassen möchte nun verschiedene Massnahmen prüfen, damit der Verkehr auf den Schweizer Strassen flüssiger wird.
Die radikalste Möglichkeit, welche das ASTRA in Betracht zieht, ist Tempo 60 auf den Autobahnen. Dies berichten die Tamedia-Medien. Der Bund möchte prüfen, ob der Verkehr länger flüssiger bleibt als mit Tempo 80.
Das gedrosselte Tempo von 100 auf 80 Kilometer pro Stunde habe sich bewährt, der Stau sei so um 60 Prozent weniger geworden.
Es sind elektronische Anzeigen angedacht, welche je nach Verkehrsaufkommen, das Tempo anpassen. (Wie zum Beispiel zwischen Thun und Bern auf der Autobahn A6)
Falls das ASTRA zufrieden ist mit den Tests, soll es danach einen Pilotversuch geben. Entscheiden wie es weiter geht möchte der Bund aber erst nächstes Jahr.
Der Automobilclub ACS hat keine Freude an Tempo 60. Man sei nicht generell gegen Verkehrsteuerung via Höchstgeschwindigkeiten, aber Tempo 60 gehe zu weit.
Auch der Schweizerische Nutzfahrzeugeverband ist der Meinung, dass eine Senkung auf Tempo 60 zu Ausweichverkehr auf die Hauptstrassen und in die Städte führe.
Als weitere Massnahmen prüft das ASTRA, ob es Sinn machen würde, den Lastwagen in Spitzenzeiten zu verbieten auf der linken Fahrspur zu fahren. Oder auch das Nachtfahrverbot zu verschieben.
Auch diese Massnahmen stossen beim Verbang auf taube Ohren.
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