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Archäologischer Dienst präsentiert neues Jahrbuch

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern präsentiert am Montag in Moosseedorf sein neues Jahrbuch "Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2026". Es ist ein Rückblick auf die Tätigkeiten des Dienstes im vergangenen Jahr.

"Im Buch sind Informationen zu den Untersuchungen und Entdeckungen aus dem ganzen Kanton Bern", erklärt Adriano Boschetti, Leiter des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern. Zusätzlich gebe es im Buch vertiefende wissenschaftliche Aufsätze zur Archäologie im Kanton.

Wichtiger Bestandteil des Jahrbuchs ist die Untersuchung von Pollensedimenten aus dem Moossee und dem Burgäschisee. Die Ergebnisse dieser Untersuchung eröffnen einen einzigartigen Blick auf die Entwicklung der Vegetation und die Landnutzung des Mittellands von der letzten Eiszeit bis in die Gegenwart, schreibt der Archäologische Dienst. Die Resultate der Forschung sind in Illustrationen eingeflossen, "die auf eindrückliche Weise zeigen, wie sich die Landschaft in den letzten 15 000 Jahren verändert hat."

Im Jahrbuch werden ausserdem unter anderem die neu entdeckten Siedlungsspuren aus der Bronzezeit im Chuttlerewald bei Boltigen, eine Siedlung aus der Eisenzeit am Fuss des Spiezbergs sowie ein aussergewöhnlich repräsentatives Gebäude aus der Römerzeit in der Nähe von Kallnach vorgestellt. Weitere Beiträge befassen sich mit einem vollständig erhaltenen Holzhobel aus dem Flussbett unter einer römischen Brücke bei Aegerten und dem ältesten datierten Blockbau des Spätmittelalters im Berner Oberland. Einen Schwerpunkt setzte der Dienst im vergangen Jahr zudem auf Fundstellen im Wald.

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