Vor allem das Schwimmbad braucht finanzielle Unterstützung, die anderen Bereiche laufen besser (Bild: Archiv, neo1)
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Aquarena ist finanziell wieder auf Kurs - auch dank den Gemeinden in der Region
Das Zwischenziel ist geschafft: Bis Ende März hat die Aquarena Sport und Wellness AG in Herzogenbuchsee eine Aktienkapitalerhöhung um 1,3 Millionen Franken erreicht. Die Gemeinde Herzogenbuchsee hat dabei eine Million zugesagt, umliegende Gemeinden und Privatpersonen beteiligten sich mit gut 300'000 Franken. Damit sei die Zukunft für die nächsten Jahre gesichert.
Letztes Jahr hat die Gemeinde Herzogenbuchsee mit grosser Mehrheit Ja gesagt zu einer höheren Beteiligung der Gemeinde an ihrem Hallen- und Freizeitbad. So wurde beschlossen, dass die Gemeinde ihre Aktien um eine Million Franken erhöht. Zudem wird Herzogenbuchsee bis 2029 jedes Jahr 350'000 Franken an den Betrieb des Schwimmbads zahlen. Denn insbesondere der Bereich Schwimmen sei defizitär, heisst es vom Verwaltungsrat.
Nebst der Gemeinde Herzogenbuchsee, die ihre Beteiligung an der Aquarena um eine Million Franken erhöht hat, haben auch vierzehn Gemeinden aus der Region sich an der Aktienkapitalerhöhung beteiligt. Das sei so nicht zu erwarten gewesen, sagt der Verwaltungsratspräsident Jürg Guggisberg. Denn auch wenn knapp 80 Prozent der Besucher:innen der Aquarena aus den umliegenden Gemeinden kommen, seien diese nicht verpflichtet, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Anders als dies etwa im Kulturbereich gängig sei, gebe es für Sportanlagen dafür keine gesetzliche Grundlage. Nun wurden aber insgesamt Aktien von fast 300'000 Franken von anderen Gemeinden gekauft. Das zeige, dass das Hallen- und Freizeitbad auch über Herzogenbuchsee hinaus wichtig sei, so Guggisberg weiter.
Auch die Gemeindepräsidentin von Herzogenbuchsee, Livia Stauer, ist froh um die Beteiligung der umliegenden Gemeinden. Die Gemeinden hätten die Wichtigkeit der Aquarena erkannt und seien nun sehr solidarisch, sagt sie auf Anfrage von neo1. Die Gemeindepräsidentin ist auch sehr froh, dass die Zukunft des Bades nun sicher bis 2029 gesichert ist. Die Gemeinde werde in diesem Zusammenhang aber weiterhin eng mit den Verantworlichen der Aquarena zusammenarbeiten.
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