Der Anzeiger Kirchberg und Umgebung wird noch bis Ende Jahr 2025 gedruckt. (Bild: neo1 / Jonas Wüthrich)
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Anzeiger Kirchberg und Umgebung wird nur noch bis Ende Jahr gedruckt
Noch bis Ende Jahr liegt der Anzeiger Kirchberg und Umgebung in den Briefkästen der Bevölkerung. Danach ist Schluss. Die Zeitung wird nicht mehr gedruckt.
Es tut weh, dass es vorbei ist, erzählt Herbert Kämpfer, seit gut drei Jahrzehnten Geschäftsführer des Anzeigers Kirchberg. Mit der Zeitung auf Papier gehe vieles verloren, was das Internet nicht bieten könne. Aber man habe sich entscheiden müssen: "Wir mussten uns überlegen, ob wir eine Nachfolge in der Geschäftsleitung suchen oder ob wir aufhören. Ich denke, es wäre schwierig geworden, jemanden zu finden, der die Geschäftsleitung noch einige Jahre übernimmt. Darum hat sich die Kommission entschieden, dass Ende 2025 Schluss ist."
Aus der bisherigen Bringschuld, also dass die Zeitung mit den Informationen aus der Region automatisch bei der Post und so in den Briefkästen landet, wird eine Holschuld. Die Menschen aus den Gemeinden rund um Kirchberg müssen sich die Informationen künftig selbst online holen. "Für die gesetzlichen Publikationen gibt es verschiedene Plattformen, auf denen die Gemeinden ihre Mitteilungen aufschalten können."
Das Gesetz schreibt vor, dass Gemeinden entweder online oder mit einer Zeitung über Baugesuche und andere amtliche Informationen informieren müssen. Gerade für ältere Menschen sei es sicher nicht ideal, dass es in Kirchberg keine Zeitung mehr geben wird, sagt Herbert Kämpfer.
Die betroffenen Gemeinden müssen nun nach neuen Informationskanälen suchen, das sei eine Herausforderung heisst es aus Kirchberg und Bätterkinden. So gelte es nun, herauszufinden, auf welchem Weg die Bürgerinnen und Bürger am besten erreicht werden können. Und dann müssen sich auch die Leute daran gewöhnen, dass sie nicht mehr wie gewohnt im Anzeiger über verschiedene Anlässe und Mitteilungen informiert werden.
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