Auch im neo1-Land wurden in den letzten Wochen Bankautomaten angegriffen. (Bild: Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay)
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Angriffe auf Bankautomaten - Zusammenhänge mit Fällen in der Region
Im neo1-Land kam es zuletzt zu Angriffen auf Bankomaten. Die Täter gehen professionell vor und das Risiko für die Bevölkerung steigt.
In der Nacht auf den zweiten Juni wurde in Hasle bei Burgdorf ein Geldautomat aus der Verankerung gerissen. Nur wenige Wochen später versuchten Unbekannte in Lützelflüh einen Automaten mit Gas oder Sprengstoff zu sprengen. Solche Angriffe sind kein Einzelfall mehr. Laut Patrick Jean vom Bundesamt für Polizei fedpol nehmen Angriffe auf Geldautomaten in der Schweiz zu. Besonders Sprengstoff wird immer öfters eingesetzt. Solche Taten gefährden nicht nur das Geld, sondern auch die Menschen in der Umgebung. Im Jahr 2024 wurden schweizweit 28 Sprengstoffangriffe gezählt, das war ein Höchststand.
Geldautomaten werden in allen Regionen der Schweiz angegriffen. Besonders gefährdet sind freistehende Geräte an wenig überwachten Orten. Um das Risiko zu senken, beraten Polizei und fedpol Banken und Betreiber. Automaten werden besser gesichert, mit weniger Bargeld befüllt und nachts geschlossen. Patrick Jean, Mediensprecher vom Bundesamt für Polizei fedpol sagt im neo1-Interview abschliessend: «Es gibt verschiedene Gruppierungen, die hinter diesen Angriffen stecken könnten. Bei Gasangriffen sind es oft serbische oder rumänische Gruppen. Angriffe mit Werkzeug werden eher von Personen aus dem albanischsprachigen Raum verübt. Jede Gruppe hat ihre eigene Vorgehensweise."
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