Die Entwickler der App: Pascal Soltermann und Roman Chappuis (Bild: neo1/J.Wyss)
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Analog Nomad: Eine Schweizer App für weniger Zeit am Handy
Eine neue Plattform soll Ideen liefern, was wir alles ausserhalb des Internets und ohne Handy erleben können. "Analog Nomad" wurde von Pascal Soltermann aus Rüfenacht und Roman Chappuis aus dem Wallis entwickelt und ist seit März in der Testphase.
"Es ist schon etwas paradox", geben die beiden Entwickler zu, "aber es braucht einen Startpunkt, von dem aus die Menschen wieder mehr ins echte Leben finden. Wo sie auf Ideen kommen, was sie denn tun könnten anstatt in einen Bildschirm zu schauen. Und da bietet sich eine App auf dem Handy an." Mehr erleben, weniger scrollen. Das sei das Ziel der Plattform.
Das Konzept
"Analog Nomad" bietet eine Sammlung an Ideen für Aktivitäten: "Ein Brot backen, einen Jass-Abend organisieren, ein Kartenhaus bauen, ein Feuer machen, einen Gipfel besteigen, es ist für alle etwas dabei", so Pascal Soltermann aus Rüfenacht. Die Aktivitäten sind verschiedenen Levels zugeordnet. Wer eine Aktivität gemacht hat, kann ein Foto davon hochladen. Dies werde geprüft und dann gebe es als Belohnung Punkte. Mit diesen könne man dann weitere Levels und damit weitere Aktivitäten aus dem gleichen Bereich freischalten. "Dieses System soll eine kleine Motivation sein, für die Leute", so Roman Chappuis aus dem Wallis, "Menschen spielen einfach gerne. Aber die eigentliche Belohnung ist natürlich das Erlebnis selbst."
Mit viel Herzblut dabei
Die Plattform "Analog Nomad" ist seit März online, es laufe aber noch die Testphase. "Das heisst, wir sind froh über Feedback, was wir noch verbessern können", so Roman Chappuis. Die beiden Entwickler seien sehr gespannt, was Menschen zu ihrer App sagen. Die letzten zwei Jahre haben die beiden in ihrer Freizeit daran gearbeitet. "Es ist uns nie verleidet. Wir stehen voll und ganz hinter der Idee, es ist ein Herzensprojekt", so Pascal Soltermann. Der Zeitpunkt passe sicher auch nicht schlecht, ergänzt Roman Chappuis: "Ich glaube, viele Menschen beginnen ihr Verhalten, ihre Zeit, die sie am Handy oder am Bildschirm verbringen, zu hinterfragen."
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