Auch das Spital in Wolhusen ist von der Behandlungsliste betroffen
Werbung
"Ambulant vor Stationär": Umstrittene Liste für die Spitäler
Der Kanton Luzern will Gesundheitskosten eindämmen, indem unnötige stationäre Spitalbehandlungen vermieden werden. Per 1. Juli 2017 wird deshalb eine Liste mit Behandlungen eingeführt, die grundsätzlich ambulant durchgeführt werden sollen. Bei den Spitälern, auch im Kanton Bern, führt diese Liste zu Unverständnis. Verlangt wird vielmehr, dass ambulante und stationäre Behandlungen gleich entschädigt werden. Heute verdient ein Spital an einer ambulanten Behandlung deutlich weniger als bei einer stationären.
Die Liste mit den Behandlungen, die stationär behandelt werden sollten:
Herzkatheteruntersuchung
Karpaltunneloperation
Operation grauer Star
Herzschrittmacher
Krampfaderoperation
Eingriffe an Blutgefässen
Hämorrhoiden
Leistenbruchoperation
Eingriffe am Gebärmutterhals
Kniespiegelung
Eingriffe am Kniemeniskus
Nierensteinzertümmerung
Werbung
