Amaya Iseli macht bei Fribourg ihre zweite Saison. (Bild: iseli-hockey.com)
Werbung
Amaya Iseli: Die Eishockey-Torhüterin aus Niederhünigen
Amaya Iseli aus Niederhünigen hat ihre Leidenschaft im Eishockey gefunden. Durch ihren Vater und ihre Brüder landete sie bereits früh bei dieser Sportart. Ihre ersten Schritte machte sie in Thun und auch heute ist sie noch dort im Nachwuchs unterwegs. Dazu spielt sie auch bei den Frauen von Fribourg Gotteron in der höchsten Schweizer Liga. Ihr Ziel: Nordamerika.
"Wir sind eine grosse Hockey-Familie. Mein Vater und mein älterer Bruder waren etwas der Startschuss für mich und meinen kleineren Bruder", blickt Amaya Iseli zurück. Gemeinsam mit ihm startete das Hockeyabenteuer in Thuns Hockeyschule. "Es gefiel mir sofort." Zuerst als Verteidigerin wechselte sie nach einiger Zeit ins Tor. "Mein Bruder spielte mit Saskia Maurer zusammen und ich bewunderte sie von Beginn weg. Sie ist eine starke Torhüterin und ein sehr netter Mensch." Vergangene Saison wagte Amaya Iseli den Sprung in die höchste Frauenliga der Schweiz. "Die Anfrage kam bereits früher, aber ich wollte zuerst nicht. Meiner Meinung nach konnte ich im Nachwuchs der Männer mehr profitieren. Mit Fribourg fand ich dann aber eine Lösung, bei der ich beides machen konnte." Ihre erste Saison war eine Art Achterbahnfahrt. Gute Leistungen und Verletzungen wechselten sich ab. Aufgrund einer Hirnerschütterung und eines Bänderrisses konnte Iseli viele Spiele nicht bestreiten. Dennoch endete die Saison mit einem Erfolg. Fribourg sicherte sich im Bronze-Spiel gegen Ambri den Sieg. "Nun wollen wir mehr. Unser Ziel ist der Final", sagt Iseli. Darüber hinaus liebäugelt die Niederhünigerin mit einem Wechsel nach Nordamerika.
In der neo1-Sportstory spricht Amaya Iseli über ihren Weg zum Eishockey. Dazu gibt sie Einblicke in ihre ersten Erfahrungen auf höchster Schweizer Frauenstufe und ihre Zielsetzungen für die Zukunft.
Werbung
