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Am 8. Mai ist Welteseltag
Störrisch, faul und dumm. Diese Dinge sagt man über den Esel. Das ist nicht sehr schmeichelhaft und auch nicht wahr. Der Esel ist ein sehr geduldiges, sensibles und kluges Tier. Zudem zählen Esel zu den ältesten Haustieren der Menschen. Als Last- und Reittiere sind sie in vielen Teilen der Welt noch heute wertvolle Helfer im Leben der Menschen. Am 8. Mai setzen sich weltweit verschiedene Tierschutzorganisationen für den Esel ein.
So auch die Eselmüller-Stiftung in Grasswil. Die Stiftung kümmert sich in der Schweiz um vernachlässigte oder schlecht gehaltene Esel. Sie klären Menschen über die Haltung von Eseln auf. "Der grösste Fehler in der Eselhaltung passiert bei der Fütterung. Es ist nicht gut, wenn ein Esel den ganzen Tag auf einer Weide mit Gras verbringt. Der Esel ist eigentlich kein Weidetier, sondern ein Wüstentier" erklärt Edith Müller, sie ist Mitgründerin der Eselmüller-Stiftung und Tierschutzverantwortliche.
Die Eselmüller-Stiftung klärt aber nicht nur auf, sondern gibt Eseln auch vorübergehend ein Plätzchen. "Wir nehmen die Esel an mit einer Verzichtserklärung auf, pflegen sie gesund und suchen einen neuen Lebensplatz" erzählt Edith Müller.
Allgemein unterschätzen viele Menschen die Haltung von Eseln. So braucht es zum Beispiel auch alle 8 bis 12 Wochen eine Hufpflege, sagt Edith Müller. Am Welteseltag ist es der Eselmüller-Stiftung, deshalb ein Anliegen, aufzuklären, was wichtig ist, wenn man Esel hält. Deshalb hat die Stiftung am Freitagnachmittag auch ein Event in Grasswil.
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