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Alters- und Pflegeheime ermöglichen Besuche
Die Corona Zeit ist eine schwierige Zeit für uns alle. Personen, welche nicht der Risikogruppe angehören, können sich noch relativ frei bewegen. Anders sieht die Situation bei den Risikopatienten aus. Seit Mitte März sind die Alters- und Pflegeheime für die Aussenwelt nicht mehr zugänglich. Um den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Freude zu machen, haben sich verschiedene Alters- und Pflegeheime Möglichkeiten überlegt.
Das Burgerheim Thun in Steffisburg hat eine sogenannte Besucherbox eingerichtet. In dieser Box finden die Besuchenden Platz. Nur von einer Scheibe getrennt können sie so Kontakt über ein Mikrofon aufnehmen mit den Liebsten. Wie der Leiter des Heims, Christoph Hubacher auf Anfrage von neo1 erklärt, seien die Reaktionen positiv. Gegen eine solche Box entschieden hat sich der Kastanienpark in Oberdiessbach. Laut Ueli Moser, Geschäftsführer des Kastanienparks, rechnen sie bald mit einer Lockerung des Besuchsverbots. Dafür helfe das Personal immer gerne bei der Organisation von Videotelefonaten. Eine andere Lösung hat sich das Wohn- und Pflegezentrum Berghof in Wolhusen überlegt. Auch dort müssten sich die Bewohnerinnen und Bewohner noch etwas gedulden. Dafür werde, voraussichtlich mit den Lockerungen vom 11. Mai, eine Art Luxus-Variante der Besucherbox entstehen, so der Leiter Mark Studer. Und im Zentrum Schlossmatt in Burgdorf dürfen Angehörige mit viel Distanz zu den sogenannten Gartenzaun-Besuchen vorbeikommen. Nach der Lockerung sollen die Besuche im Restaurant stattfinden, natürlich mit Abstand, so Lucia Schenk, vom Zentrum Schlossmatt.
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