Im Wankdorf braucht es mehr Gleise. (Bild: neo1 / Archiv)
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Allianz fordert stärkere und zuverlässigere Ost-West-Achse bei Bahn
Die Stärkung der Eisenbahnachsen, die St. Gallen und Basel mit Genf verbinden, ist notwendiger denn je: Eine Allianz aus politischen und wirtschaftlichen Akteuren aus der Romandie plädiert dafür, der Westschweiz schnellere, häufigere und zuverlässigere Züge anzubieten.
"Wir sind von Bern aus überall relativ schnell. In Basel, Luzern und Zürich unter einer Stunde. In die Romandie haben wir aber immer noch deutlich länger", sagt Christoph Neuhause, Berner Verkehrs-Direktor. Die Allianz forderte an einer Medienkonferenz am Donnerstag insbesondere, dass die Versprechen des Projekts Bahn 2000, das 1987 vom Volk angenommen wurde, eingehalten werden. Sie bezieht sich dabei auf die Fahrzeit, die zwischen den wichtigsten Eisenbahnknotenpunkten unter 60 Minuten liegen muss, was derzeit zwischen Lausanne und Bern nicht der Fall sei.
Die Westschweizer Verkehrsdirektorenkonferenz möchte in Zukunft halbstündliche Verbindungen zwischen Genf, Lausanne, Zürich, Luzern und Basel über Bern, Neuenburg und Biel sicherstellen. Um dies zu erreichen, schlägt sie einen schrittweisen Ausbau der Strecke sowohl zwischen Bern und Lausanne als auch zwischen Genf und Lausanne vor. Auch rund um Bern muss an verschiedenen Stellen etwas gemacht werden, sagt Christoph Neuhaus. "Wer über den Bahnhof Bern reist, weiss, dass die Situation schwierig ist. Im Wankdorf gibt es drei Gleise – das reicht nicht. Wir haben einen Ausbau geplant, damit in Zukunft auch mehr Züge fahren können."
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