Der Anlass findet auf dem Bundesplatz statt. (Bild: neo1)
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Aktion auf dem Bundesplatz: ME-Betroffene machen aufmerksam
Rund 60'000 Menschen in der Schweiz leben mit ME/CFS – einer schweren neurologischen Krankheit, die von der Weltgesundheitsorganisation bereits 1969 anerkannt wurde. Die Krankheit schränkt die Lebensqualität stark ein, die Lebenserwartung ist im Schnitt um über 20 Jahre verkürzt.
Trotzdem fehlt es in der Schweiz bis heute an medizinischer Versorgung, finanzieller Unterstützung und gezielter Forschung. Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, organisiert die Schweizerische Gesellschaft für ME & CFS am 17. Mai 2025 eine Kundgebung auf dem Bundesplatz in Bern.
Jonas Sagelsdorff, Geschäftsleiter der Schweizerischen Gesellschaft für ME & CFS teilt im neo1-Interview mit: "Ich wünsche mir, dass man sich mit der Krankheit auseinandersetzt. Dass man merkt, was für eine Katastrophe herrscht, dass viele Menschen unter dieser schweren Krankheit leiden und keine angemessene Versorgung haben."
Unter dem Motto #MillionsMissing fordern Betroffene und Angehörige von 15.00 bis 17.00 Uhr bessere medizinische Betreuung und soziale Absicherung. Etwa 400 Personen werden erwartet – viele von ihnen tragen rote T-Shirts, das Symbol der internationalen Bewegung.
Die Aktion will ein Zeichen setzen: Für mehr Sichtbarkeit, mehr Forschung und konkrete Hilfe für Menschen mit ME/CFS.
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