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Afrikanische Schweinepest fordert Schweizer Landwirte
Schweinebauern bangen: Im letzten Jahr ist die afrikanische Schweinepest über Asien und Osteuropa immer näher an die Schweiz herangekommen. Daher hat auch der Bund nun gegen Ende Jahr 2019 reagiert und Massnahmen definiert.
So hat das Bundesamt für Veterinärwesen festgelegt, wie im Falle eines Seuchenausbruchs in der Schweiz gehandelt werden muss. Das Risiko eines Ausbruchs in der Schweiz sei schwer abzuschätzen, sagt dazu der Tierarzt und Leiter Fachbereich Tierseuchenbekämpfung vom Bund, Lukas Perler. Weil das Virus vom Menschen oder von Wildschweinen auf die Hausschweine übertragen werden kann, sei daher die Information und Sensibilisierung der Landwirte und der Bevölkerung wichtig. Denn auch ein Tourist kann das Virus in die Schweiz bringen.
Schon reagiert hat der Schweinebauer Manuel Waber aus Kiesen. Er hat das Zutrittsregime für seinen Stall strenger gemacht und zudem das Areal besser abgezäunt, damit Wildschweine nicht in Kontakt mit seinen Schweinen kommen können. Diese Sicherheitsmassnahmen treffen aktuell viele Bauern, weil der Ausbruch der afrikanische Schweinepest verheerende Folgen hat: Die Tiere müessen getötet werden und der Bauer hat einen grossen finanziellen Schaden.
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