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Aaresurfen

Um zu Surfen braucht es nicht zwingend Salzwasser und Wellen. Surfen geht auch Mitten in Bern, auf glasklarem Flusswasser und mit dauerhafter Strömung.

Bereits in den 1910/1920er Jahren kam das Aaresurfen in Bern auf. Damals dienten noch alte Türen als Surfbrett, heute stehen dafür herkömmliche Surfbretter im Einsatz. Doch nicht nur das hat sich in all den Jahren verändert, die Wassersportart wurde auch spürbar populärer. «Am Anfang haben wir zwei bis drei Kurse angeboten, später waren es zehn», erzählt Manuel Gerster, welcher gemeinsam mit einem Freund die ersten Aaresurf-Kurse in Bern angeboten hat.

Unterschiede zum herkömmlichen Surfen

Aaresurfen unterscheidet sich wesentlich vom Surfen auf dem Meer. Während Surfer:innen auf dem Meer von einer Welle vorwärts gedrückt werden, haben Aaresurfer:innen ein Bungee-Seil, welches sie flussaufwärts zieht. «Auch der Ablauf vom Aufstehen, beziehungsweise vom Surfen selber ist frappant unterschiedlich», ergänzt Manuel Gerster. Das Aufstehen sei gleichzeitig auch die grösste Schwierigkeit beim Aaresurfen. «Das Zusammenspiel zwischen dem Zug des Seils und der Balance auf dem Brett ist für die meisten die grösste Herausforderung.» Eine weitere Herausforderung ist, dass viele andere Menschen in oder auf der Aare unterwegs sind. Deshalb ist beim Aaresurfen besonders Vorsicht geboten.

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