Auf der Aare herrscht im Sommer oft dichterer Verkehr als hier (Bild: neo1/Jana Wyss)
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Aareböötle ist auch diesen Sommer angesagt
Das Treibenlassen auf und im kühlen Nass zwischen Thun und Bern boomt. Die Schlauchbotvermieter in Thun sind bis jetzt zufrieden. Auch an der Ausstiegsstelle in Bern sind die Verantwortlichen zufrieden. Das Abfallproblem aus anderen Jahren habe dank Massnahmen eingedämmt werden können, sagt die Stadt.
"Aareböötle ist zum Hype geworden", sagt Arturo Wöhler, einer der gewerblichen Schlauchbootvermietungen in Thun. Auch Private hätten mit dem eigenen Boot Spass auf der Aare.
Während der Saison sei er gut ausgebucht: "Ich bin der kleinste Vermieter in Thun. An Wochenenden sind meine 25 Boote meist ausgebucht. Unter der Woche sind pro Tag etwa zehn Boote unterwegs". Als Vermieter holen sie die Boote im Marzili in Bern wieder ab, um sie am nächsten Tag wieder einwassern zu können.
Die Stadt Bern ist zufrieden mit der momentanen Situation
Nicht alle verwenden ihre Boote mehrmals. Die Stadt Bern hat deshalb seit einigen Jahren im Berner Marzili eine Entsorgungsstation eingerichtet, um ein Abfallproblem zu vermeiden.
Diese Station funktioniert, sagt Valerio Mascio von der Stadtreinigung Bern auf Anfrage von neo1: "Wir haben verschiedene Conatiner für Glas, PET und Alu und auch einen grossen für Schlauchboote". Die gesammelten Schlauchboote seien in den vergangenen Jahren von Firmen abgeholt worden, die daraus unter anderem Taschen hergestellt haben.
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