Auszug Flyer SPOG (Bild: spog.ch)
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50 Jahre Einsatz für krebskranke Kinder in der Schweiz
Zum Kinderkrebstag am 15. Februar blickt die Schweizerische Pädiatrische Onkologie Gruppe (SPOG) auf ein halbes Jahrhundert Forschung zurück – und auf grosse Fortschritte im Kampf gegen Krebs bei Kindern und Jugendlichen.
Krebs ist noch immer eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern und Jugendlichen in der Schweiz. Jährlich erhalten rund 350 junge Menschen die Diagnose. Doch die Aussichten haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert: Heute überleben fast 90 Prozent der Betroffenen ihre Erkrankung – ein Erfolg, zu dem die Arbeit der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologie Gruppe (SPOG) wesentlich beigetragen hat.
Seit 50 Jahren koordiniert die SPOG klinische Studien und sorgt dafür, dass Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz Zugang zu modernsten Therapien erhalten. "Vor 50 Jahren war Krebs bei Kindern und Jugendlichen so gut wie nicht heilbar. Heute überleben 88 Prozent der Betroffenen – die internationale Forschung, an der die SPOG beteiligt ist, hat entscheidend dazu beigetragen", sagt SPOG-Präsidentin Prof. Dr. med. Katrin Scheinemann.
Die Organisation arbeitet eng mit neun pädiatrisch-onkologischen Zentren zusammen und unterstützt über 60 klinische Studien. Ziel ist, neue Erkenntnisse rasch in die Behandlung einfliessen zu lassen. "Es ist wichtig, dass es eine eigene Forschung für Krebs bei Kindern gibt", betont Scheinemann. "Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – sie brauchen andere Therapien und Massnahmen."
Im Jubiläumsjahr plant die SPOG mehrere öffentliche Anlässe, darunter ein Benefizkonzert in Bern und ein Symposium am Inselspital. Damit will sie die Bedeutung der Kinderkrebsforschung ins Bewusstsein rücken und Unterstützung für ihre Arbeit gewinnen. (pd, neo1)
Weitere Informationen: www.spog.ch
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