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| Politik

2x einstimmig Ja: Mötschwil und Hindelbank fusionieren

Die Stimmberechtigten in Hindelbank und Mötschwil stimmen der Fusion der beiden Gemeinden ohne Gegenstimme per 1. Januar 2021 zu.

Gestern Abend fanden die beiden Gemeindeversammlungen in Hindelbank und Mötschwil statt. Unter Einhaltung der Schutzvorgaben von Covid-19 trafen sich die Stimmberechtigten von Hindelbank in der dortigen Mehrzweckhalle und die Stimmberechtigten von Mötschwil vor dem Schulhaus Kreuzweg.

Der Anschluss der Einwohnergemeinde Mötschwil an die Einwohnergemeinde Hindelbank war unbestritten. Somit schliesst sich Mötschwil ab 1. Januar 2021 der Einwohnergemeinde Hindelbank an. Die Stimmberechtigten von Mötschwil nehmen mit aktivem und passivem Wahlrecht dann bereits im Herbst 2020 an den Wahlen für die Amtsdauer ab Jahr 2021 in Hindelbank teil.

Die beiden Gemeinden starteten die erneuten Fusionsabklärungen vor zirka einem Jahr. neo1 hat berichtet. Diese waren vor rund 12 Jahren bereits einmal Thema in den Gemeinderäten, scheiterten damals jedoch am Schulstandort. Gemeinsam wurden der Grundlagenbericht sowie die Fusionsdokumente (Vertrag und Reglement) erarbeitet. Der Grundlagenbericht zeigte, dass die Vorteile und Chancen gegenüber den Nachteilen und Risiken klar überwiegen, heisst es in einer Mitteilung. Die öffentliche Mitwirkung in den Gemeinden brachte keine neuen Erkenntnisse und so wurden die Fusionsdokumente nun gestern Abend ohne Gegenstimme genehmigt. Die beiden Gemeinderäte sowie die eingesetzte Arbeitsgruppe sind erfreut über das klare Ergebnis, sowohl in Hindelbank wie in Mötschwil, und sehen sich damit bestätigt auf dem Weg in die gemeinsame Zukunft.

Die Zukunft sieht so aus, dass auch gleich ein neuer Doppelkindergarten gebaut wird. Die Kinder, welche nach der Fusion in die Gemeinde kommen, erhalten dort mehr Platz. "Die einzige Frage, welche Gestern diskutiert wurde, ist ob der Kindergarten nicht komplett aus Holz gebaut werden könnte", erklärt der Gemeindepräsident von Hindelbank, Daniel Wenger im Interview mit neo1. Dies sei jedoch aus Statikgründen nicht möglich. Die Arbeit liegt nun bei den Verwaltungen, welche die Fusion vorbereiten müssen.

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