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250 Leute im Einsatz - grosse Übung des Zivilschutzes Region Langnau im Eggiwil
In Eggiwil fand am Donnerstag die Übung "Eggi brönnt" statt. Der Zivilschutz Region Langnau übte gemeinsam mit der Feuerwehr und weiteren Organisationen den Ernstfall. Insgesamt waren 250 Personen an der Übung beteiligt.
Das Szenario der Übung könnte aktueller kaum sein: Ein Waldbrand aufgrund einer langen Trockenheit und ein Altersheim, das wegen des Feuers evakuiert werden muss.
Die Idee für die Übung entstand vor rund zwei Jahren bei einem Treffen der Verantwortlichen aus den verschiedenen Fachbereichen des Zivilschutzes. Ziel der Übung sei es, dass alle Fachbereiche einmal in einer grossen Übung zusammenarbeiten können, erklärt der Kommandant des Zivilschutzes Region Langnau, Sascha Haas. Mit dem Ablauf am Morgen sei er zufrieden gewesen. "Bereits beim Einrücken hat alles wunderbar geklappt. Alles, was wir geplant haben, hat bis jetzt geklappt. Natürlich mit einigen kleinen Stolpersteinen, die aber dazugehören." Solche kleinen Stolpersteine oder Schwierigkeiten seien wichtig. Bei einer Übung solle nicht alles nach Plan laufen. Es gehe darum, herauszufinden, wo für einen Ernstfall noch nachgebessert werden müsse.
Dass die grosse Übung des Zivilschutzes ausgerechnet in Eggiwil stattfindet, sei ein Glücksfall für die Gemeinde, sagt Lorenz Zaugg, Gemeinderat von Eggiwil und zuständig für die öffentliche Sicherheit. "Wir können nur davon profitieren. So können wir mit unserer Feuerwehr 1:1 üben und sind in einem Ernstfall besser vorbereitet. Denn wir werden auch bei uns Fehler finden, die wir nach der Übung verbessern können." Für die Bevölkerung im Dorf habe es kaum Einschränkungen gegeben. Die Leute hätten aber gesehen, dass im Dorf etwas los sei. Gerade für die Kinder auf dem Schulweg habe es einiges zu beobachten gegeben.
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