Der Kanton Bern und die Stadt Bern stellen das Netzwerk der Notfalltreffpunkte vor (Bild: zVg. Stadt Bern)
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220 Notfalltreffpunkte im Kanton Bern: Anlaufstellen für den Ernstfall
Zum internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung hat der Kanton Bern seine Notfalltreffpunkte der Bevölkerung vorgestellt – inklusive Übung und Medienkonferenz.
Im Falle einer schweren Krise, Naturkatastrophe oder Notlage – etwa bei einem Stromausfall oder dem Ausfall der Kommunikationsnetze – stehen der Bevölkerung im Kanton Bern 220 Notfalltreffpunkte zur Verfügung. Diese Anlaufstellen sind über das ganze Kantonsgebiet verteilt und bieten Informationen, Hilfe und im Bedarfsfall auch Trinkwasser oder medizinische Erstversorgung.
Übungstag zum internationalen Aktionstag
Anlässlich des internationalen Tags der Katastrophenvorbeugung wurden am 13. Oktober in zahlreichen Gemeinden des Kantons Bern die Notfalltreffpunkte getestet. Dabei übten Gemeindeverwaltungen den Aufbau und Betrieb dieser Einrichtungen. Auch auf dem Berner Bahnhofplatz wurde ein solcher Treffpunkt errichtet – offen für die Bevölkerung und begleitet von einer Medienkonferenz.
Für Sicherheitsdirektor Philippe Müller sind die Notfalltreffpunkte äusserst wichtig: "Wir sind in unsicheren Zeiten und hoch verletzlich. Das Handynetz kann relativ schnell ausfallen und dann ist es wichtig, dass die Bevölkerung weiss, wo und an wen sie sich wenden können, wenn es keine anderen Möglichkeiten mehr gibt."
Standorte und Betrieb
Die Notfalltreffpunkte befinden sich meist bei öffentlichen Gebäuden, wie Schulhäusern oder Gemeindesälen. Der Betrieb liegt bei den Gemeinden, der Kanton unterstützt mit Material, Schulungen und Konzepten. Auf der Website notfalltreffpunkt.ch sowie im Geoportal des Bundes können Bürgerinnen und Bürger bereits jetzt den nächstgelegenen Standort einsehen.
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