Bild: zvg
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20 Jahre Hochstamm Suisse
Seit 20 Jahren setzt sich Hochstamm Suisse für den Erhalt und die Pflege von Hochstammbäumen ein. Zum Jubiläum trafen sich Chrisine Badertscher (Madiswil), Nationalrätin und Co-Präsidentin von Hochstamm Suisse und Markus Ritter, Nationalrat und Präsident Schweizer Bauernverband, zum Gespräch.
Markus Ritter besitzt selber um 200 Hochstaumbäume und weiss, wie aufwendig die Pflege und Ernte ist. Immer grösser werdende Landwirtschaftsbetriebe, ein steigender Rationalisierungsdruck und wegfallende Arbeitskräfte seien die Hauptgründe für den Rückgang der Hochstammbäume, erklärte er. "Es braucht eine Nachfrage nach Hochstammprodukten am Markt, damit Hochstammbäume nachhaltig erhalten bleiben und gepflegt werden", so Ritter. "Diese Nachfrage kann nur dann entstehen, wenn die ökologische Bedeutung der Hochstammprodukte für die Konsumenten verständlich kommuniziert wird." Pierre Coulin (Geschäftsführer bei Hochstamm Suisse) betonte, dass ein Rückgang von Hochstammbäumen in der Schweiz zu einem Rückgang an Biodiversität respektive Aussterben von Tieren und Pflanzen führt. "Die Kombination von Ökologie und Ökonomie resp. die Vermarktung von Produkten zur Erhaltung der Biodiversität in der Schweiz ist für Hochstamm Suisse die Hauptaufgabe auch in Zukunft. Qualitativ hochwertige Hochstammprodukte zu einem fairen Preis lassen sich nur dann gut verkaufen, wenn die Geschichte hinter dem Produkt und dessen Rohstoff ersichtlich ist.", fügte Christine Badertscher an.
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