Bild: BSU (zvg)
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1700 Unterschriften für eine Buslinie nach Kräiligen
Eine Petition fordert von der Gemeinde Bätterkinden die Wiedereinführung einer Buslinie nach Kräiligen. Es kamen 1700 Unterschriften zusammen.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wurde die Buslinie Bätterkinden–Kräiligen–Lohn stillgelegt. Die zuständige Regionalkonferenz begründete den Entscheid mit einer ungenügenden Auslastung.
Gemeinderatspräsident Beat Linder (SVP) ermunterte die Bürger, sich zu engagieren. Das würde die Forderung der Gemeinde nach einer Wiedereinführung der Buslinie verstärken, sagte er. Gesagt, getan. Vier Initianten machten sich daran, eine Petition zu lancieren. Innerhalb von etwa fünf Wochen haben sie über 1700 Unterschriften gesammelt, wie Fredy Staub stolz verkündet. Heute Nachmittag werden sie die Petition dem Gemeinderatspräsidenten übergeben.
Ein starkes Zeichen
«Ich hätte nie gedacht, dass wir so viele Unterschriften zusammenbringen», sagt Fredy Staub. Gegen tausend Unterzeichnende wohnen in Bätterkinden oder im Ortsteil Kräiligen. Das habe eine Auswertung ergeben.
«Natürlich können wir eine genügende Auslastung nicht garantieren. Aber wenn so viele Leute in so kurzer Zeit eine Petition unterschreiben, ist das doch ein starkes Zeichen an die Verantwortlichen, die Sache nochmals zu überdenken», sagt er. Es wäre schade, würden am Schluss einfach nur die nackten Zahlen entscheiden.
Die besagten nämlich, dass zu wenige Personen von Bätterkinden über Kräiligen nach Lohn fuhren oder umgekehrt. Ohne den ÖV seien die Kräiliger aber völlig ausgeschlossen vom öffentlichen Verkehr. Das sei umso unverständlicher, als der Ortsteil wachse und Leute dorthin gezogen seien in der Annahme, dass es einen ÖV-Anschluss gebe.
Über die vielen Unterschriften freut sich auch Gemeinderatspräsident Beat Linder. Mit ihnen in der Hand kann der Gemeinderat der Forderung nach Wiederaufnahme des Busbetriebes mehr Gewicht verleihen. Die Unterschriften werden den zuständigen Personen bei der Regionalkonferenz am Montag übergeben, sagte Linder gegenüber neo1.
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