Bild: Keystone, Alessandro della Bella
Das Kilchberger Schwinget wurde am 11. September 1927 zum ersten Mal durchgeführt. Es war eine Reaktion auf die immer populärer werdenden neuen Sportarten wie Turnen, Leichtathletik und Fussball.
Alle 6 Jahre sollten sich am selben Ort die besten Schwinger treffen. Ohne Titelrivalitäten, ohne Kränze, aber auch ohne Eintrittsgelder. Der Andrang wuchs von Austragung zu Austragung. Der Schwinget wurde in die Schwingmulde im Stockengut verlegt.
Seit dem Schwinget im 1990 nehmen rund 12‘000 Zuschauer teil, die Eintrittskarten werden ausschliesslich durch den Schwingerverband verteilt.
Die Breitenwirkung des Traditionsanlasses ist so gross, dass er im Jahr 1990 sogar von CNN übertragen wurde.
Christian Stucki hat das Kilchberger Schwinget im 2008 gewonnen. Im gestellten Schlussgang stand ihm der amtierende Schwingerkönig Matthias Sempach vis-a-vis.
Am 7. September wartet nun die 16. Austragung. Wir stellen die Schwinger aus der Region vor –und auch Christian Stucki und Kilian Wenger kommen zu Wort.
