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| Ä Tag aus

Zwischen Rasenmäher und Mähdrescher: Ä Tag als Landmaschinenmech

Im Frühling Traktore und Mähdrescher, im Winter Schneeräumungsmaschinen. Landmaschinenmechaniker:innen haben mit diversen kleinen und grossen Maschinen zu tun. Anders als bei Autos wird hier noch viel selber probiert, gemacht und geschraubt. Die Ausbildung dauert deshalb vier Jahre und wurde immer anspruchsvoller. Landmaschinenmech - ein Beruf mit viel Verantwortung aber tiefem Lohn. 

 
Die Technik entwickelt sich stetig weiter. Dies merkt auch Reto Schindler von der Firma Steck AG in Bigenthal. Dies ist einerseits zwar herausfordernd, andererseits aber auch das, was den 25-Jährigen am Beruf fasziniert. "Er ist extrem vielseitig. Wenn du ein Problem hast, wenn du auf Platz kommst und die Maschine überhaupt nicht kennst, dann ist es schon herausfordernd." Deshalb hat er stets einen Laptop mit einem Fehlererkennungsprogramm dabei. Landmaschinen reparieren gehört zu den Haupttätigkeiten von Reto Schindler. Daneben macht er täglich Motoren-Revisionen, Service an verschiedenen Maschinen und gibt telefonische Auskünfte.

Landmaschinenmechaniker:innen haben eine sehr grosse Verantwortung. Geht etwas schief, wird es sehr schnell teuer. Der Lohn dafür ist verhältnismässig aber sehr tief. "Baumaschinenmechaniker:innen haben exakt dieselbe Ausbildung, verdienen nach der Lehre aber rund 1'000 Franken mehr Lohn.", erklärt Reto Schindler. Dies ist sicherlich ein Problem für den Fachkräftemangel in dieser Branche. "Dies bewegt viele Leute nach der Lehre dazu, dass sie umsteigen und etwas anderes machen.", ergänzt Daniel Geissbühler. Der Verkaufsmitarbeiter der Firma Steck AG in Bigenthal hat von 1984-88 Landmaschinenmech gelernt. Ausserdem sei die Ausbildung aufgrund der stetigen Entwicklung der Technik viel anspruchsvoller geworden.

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