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| Politik

Worb rechnet im Budget 2023 mit Verlust von 1.4 Millionen Franken

Vor zwei Jahren gab das Budget von Worb in der Gemeinde zu reden. Aufgrund der Coronakrise rechnete die Gemeinde damals mit einem Defizit in der Höhe von 2.2 Millionen Franken. Nach der Rückkehr in die Schwarzen Zahlen im Budget 2022 rechnet der Worber Gemeinderat fürs nächste Jahr wieder mit einem Defizit in Millionenhöhe.

Konkret rechnet Worb mit einem Minus von 1.4 Millionen Franken. Dies bei einer unveränderten Steueranlage von 1.7 Einheiten. "Es sind vor allem kleinere Steuererträge, die wir erwarten", erklärt die zuständige Gemeinderätin Lenka Kölliker. "Wir hatten im 2021 1.6 Millionen Franken weniger Steuern eingenommen als noch im Jahr davor. Diese Entwicklung ist nicht erfreulich. Fürs Jahr 2022 haben wir dann wahrscheinlich eher zu hoch budgetiert. Nun haben wir vor allem bei der Anzahl der steuerpflichtigen Personen korrigiert. Dies aufgrund der effektiven Zahlen, die wir von der Polizeiabteilung erhalten haben."

Aktuelles Weltgeschehen zeigt Auswirkungen

"Wir befinden uns in einer extrem unsicheren Lage. Der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierende drohende Energiekrise bringen viele Unsicherheiten mit sich", so Kölliker. Mit diesen Umständen und Unsicherheiten sei es aktuell generell schwierig ein Budget bereit zu machen und zu planen, ergänzt die zuständige Worber Gemeinderätin. Das geplante Budget für nächstes Jahr wurde von der Finanzkommission und auch vom Gemeinderat abgesegnet. Das letzte Wort hat die Worber Stimmbevölkerung. Der Plan ist es, dass das Budget 2023 am 17. Oktober vor die Gemeindeversammlung kommt.

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