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Thorberg: Erste Erkenntnisse des neuen Direktor

Der neue Direktor der Justizvollzugsanstalt (JVA) Thorberg, Hans-Rudolf Schwarz, hat eine erste Analyse durchgeführt und die daraus resultierenden Erkenntnisse vorgelegt. Dabei konnte er sich davon überzeugen, dass die Mitarbeitenden motiviert das Alltagsgeschäft der JVA bewältigen und die Sicherheit und den Schutz der Öffentlichkeit gewährleisten.

Geschärft werden muss nach Ansicht des neuen Direktors die Identität der JVA: Für Mitarbeitende, Einweiser und Öffentlichkeit soll deutlicher werden, für welchen Vollzug der Thorberg steht. Dazu brauche es ein einheitliches Vollzugsverständnis sowie ein Konzept, welches die Betreuungsorientierung sowie die Arbeitsagogik ins Zentrum stellt. Dies als Voraussetzung dafür, noch stärker risikoorientiert mit den Gefangenen arbeiten und für nachhaltige Sicherheit auch nach der Entlassung sorgen zu können. Weiter will der neue Direktor den Grad an interdisziplinärer Zusammenarbeit und spezifischem Vollzugswissen in der JVA erhöhen.

Als Grundlage für seine Analyse führte der neue Direktor Gespräche mit sämtlichen Mitarbeitenden aller Bereiche und evaluierte die vorhandenen Dokumente und Prozesse. In den nächsten Monaten werden zusammen mit den Mitarbeitenden Varianten erarbeitet, um die beabsichtigten Verbesserungen in den verschiedenen Bereichen zu erzielen sowie Neuerungen zu implementieren. Ein erstes Fazit zu den eingeleiteten Arbeiten wird Hans-Rudolf Schwarz gemeinsam mit der Amtsleitung und der Sicherheitsdirektion im Frühjahr 2020 ziehen und kommunizieren.

(Medienmitteilung Kanton/neo1)

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