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Jasmin Liechti: Das Radversprechen aus Burgdorf

Angefangen mit Orientierungslauf, nun auf dem Rennrad. Jasmin Liechti aus Burgdorf war schon immer sportlich unterwegs und dies erfolgreich. Sie gehörte zum Nachwuchskader Bern-Solothurn. Dennoch entschied sie sich als 18-jährige dazu die Sportart zu wechseln.

«Ich kam einfach nicht mehr weiter. Im läuferischen Bereich hatte ich mein Limit erreicht und ich merkte, dass ich dieses Level nicht mehr überbieten konnte», sagt Jasmin Liechti. Bereits während ihrer OL-Laufbahn trainiert die Burgdorferin viel auf dem Velo. «Ich fand immer mehr gefallen daran.» Vor anderthalb Jahren folgte dann der Wechsel zum RV Ersigen. «Dort kam ich in eine coole Trainingsgruppe und so rutschte ich definitiv in diesen Sport ab», erklärt Liechti.
Letztes Jahr kamen erste Rennen dazu. Dies allerdings mit Startschwierigkeiten. «Ich fuhr immer hinterher. Das raubte Motivation», so Liechti. Die Burgdorferin wollte sich und den Sport aber nicht aufgeben. «Mir war aber bewusst, dass ich ohne Hilfe nicht weiterkomme.» Zufällig steigt sie in dieser Zeit mit Marlen Reusser, die sie vom RV Ersigen kennt, aufs Rad. 

«Irgendwann sagte sie, dass sie mich gerne unterstützen würde.» Die junge Burgdorferin zögert zuerst. «Ich wusste, wie viel Marlen um die Ohren hat und wollte nicht noch zusätzlich Zeit von ihr in Anspruch nehmen.» Dennoch entschied sich Liechti später, das Angebot anzunehmen.
Bereits in diesem Jahr fuhr Jasmin Liechti an der Tour de Suisse der Frauen mit und durfte sogar an die Europameisterschaften auf der Bahn. Dazu war sie auch Teil des U23-Teams an den Europameisterschaften in Portugal.

In der neo1-Sportstory erzählt Jasmin Liechti wie sie ihre Anfänge im Radrennsport erlebt und was sie darin erreichen will. Dazu spricht sie über ihre Zusammenarbeit mit Marlen Reusser.

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