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Gelungenes Wochenende am Chuenisbärgli, Kritik aus dem Ausland

Gute Stimmung und ausgelassene Feierlaune im Ziel am Chuenisbärgli. Über 6'000 Fans feierten am Ski-Weltcup in Adelboden mit.

Geschäftsführer der Ski-Welcup Adelboden AG, Christian Haueter ist sehr zufrieden mit den beiden Renntagen. «Wir durften ein Skiwochenende ohne Zwischenfälle, mit Sport auf höchstem Niveau und guter Stimmung vor Ort erleben. Der Triumpf von Marco Odermatt im Riesen-Klassiker und dem Hundertstelkrimi im Slalom am Sonntag sind der Lohn für die grossen Bemühungen aller involvierten Mitarbeitenden, Helfer, Sponsoren und Partner.» 

Es gab jedoch auch kritische Stimmen. Viele Besucherinnen und Besucher haben im Zielraum dicht gedrängt und ohne Maske zusammen gefeiert. Dies war nicht allen Besuchenden wohl. Christian Haueter sagt zur Kritik: "Der Anlass wurde unter den bekannten Bestimmungen von den Behörden bewilligt. Wir vertrauen auf diesen Entscheid." Ob der Ski-Weltcup in Adelboden zum Coronahotspot wurde, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen.

Kritik aus dem Ausland

Ein fader beigeschmack bleibt aber. Im Ausland wird die feiernde Menge im Ziel vom Chuenisbärgli kritisiert. Darauf angesporchen sagt Christian Haueter, dass der Anlass bewilligt war. "Wir organisierten entsprechend der Vorgaben der Verordnung. Im Aussenbereich galt 3G und im Innenbereich 2G. Der Kanton gab uns das Ok und darauf vertrauten wir." Rückendeckung gibt es auch vom Berner Gesundheitsdirektor Pierre-Alain Schnegg. Dieser verteidigte den Anlass im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone SDA. Grossanlässe seien erlaubt und dieser fand grösstenteils draussen statt, so Schnegg.

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