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Die Belpau-Wasserfassung zu ersetzen ist schwierig

Zwischen Belpberg und Aare braucht es eine neue Wasserfassung. Das Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern hat die Gemeinde Belp darüber informiert. Nun sind die Ergebnisse der Pumpversuche da. Das Resultat ist leider ernüchternd.

Am 14. Oktober 2021 hat das Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern informiert, dass in der «Oberen Belpau» zwischen Belpberg und Aare eine neue Wasserfassung nötig ist. Dazu wurden auf dem Gebiet der Gemeinde Belp Pumpversuche im Bereich der Schützenfahrbrücke durchgeführt. Diese konnten inzwischen abgeschlossen werden.

Die Versuche haben gezeigt, dass die Ergiebigkeit zu gering und der Standort für eine Fassung nicht geeignet ist. Statt der nötigen 10-12’000 Liter pro Minute ist bei Niederwasserstand der Aare nur eine maximale Entnahmemenge von 2’000 Minutenliter möglich. Aufgrund der negativen Ergebnisse muss nun geprüft werden, ob und unter welchen Voraussetzungen die bisherige, nördlich gelegene Trinkwasserfassung am bestehenden Standort weiter betrieben werden könnte. Derzeit laufen ökologische Abklärungen zu Fauna und Flora. Anschliessend wird das weitere Vorgehen definiert. Diese Arbeiten sollen nach heutigem Planungsstand um die Jahreswende 2022/23 abgeschlossen sein.

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