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| Landwirtschaft

Das Rehkitzrettungsteam Zäziwil, Reutenen und Oberhünigen ist auf Geldsuche

Es ist die Zeit im Jahr, in der die Bauern ein erstes mal Gras mähen. Gleichzeitig ist beim Reh die Hauptsetzzeit. Um sich vor den natürlichen Feinden zu schützen, machen sie dies im hohen Gras. So besteht sofort die Gefahr vom Mähtod für die Jungtiere. In der Region Zäziwil, Oberhünigen und Reutenen setzt sich seit mehreren Jahren ein Team dagegen ein. Nun sammeln sie Geld für bessere Möglichkeiten.

Das Team Rehkitzrettung Zäziwil, Oberhünigen und Reutenen setzt sich seit mehreren Jahren in diesem Gebiet für die Rettung der Jungtiere ein. Nun soll die Arbeit optimiert werden. "Im Gebiet gehen wir seit Jahren mit Vorwegsuche auf die Suche nach Jungtieren.  Dabei werden die Felder abgelaufen, um so die Rehkitze zu retten. Als zweite Massnahme werden Verblendungen gemacht. Das heisst wir hängen Tücher mit einem speziellen Geruch in den Feldern auf und versuchen so die Tiere zu vertreiben", erklärt Andreas Flühmann aus dem Team. Dabei wurden sie in den letzten Jahren auch immer wieder von benachbarten Teams unterstützt. Diese arbeiteten zum Teil schon mit Drohnen und Wärmebildkameras. Aus diesem Grund will das Rehkitzrettungsteam nun selbst solche Möglichkeiten schaffen. Mit einem Crowdfunding ist das Team aktuell auf Geldsuche. "Klar ist es, wenn wir das Finanzierungsziel erreichen und uns ein komplett ausgerüstetes Set mit modernster Wärmebildtechnik anschaffen können, dass auch unsere Suche optimiert und die Suche erfolgreicher wird." Seit anfangs Monat sammelt das Team nun Geld. Die Sammelaktion läuft noch bis Ende Juni. In dieser Zeit wollen die Verantwortlichen die Finanzierungsschwelle von 4'000 Franken erreichen. Das Ziel ist es aber das Doppelte zusammen zu kriegen, um so die geeignete Ausrüstung zu schaffen.
 

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