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| Wochenthema

Bier brauen

Nach Feierabend ein kühles Bier. Zum Anstossen ein kühles Bier. Am Wochenende ein kühles Bier. Es gehört gemäss Sucht Schweiz zu den beliebtesten alkoholhaltigen Getränken in der Schweiz. Im Jahr 2021 haben wir 4,44 Millionen Hektoliter davon getrunken, in allen verschiedenen Ausführungen: Hell, dunkel, Ale, Stout, Lager, etc. Doch bis das Hopfen-Getränk am Schluss trinkbereit in der Flasche ist, macht es in der Brauerei verschiedene Stationen durch. 

Alle drei Wochen braut Meret Gfeller von Mein Emmental in Zollbrück um die 4'000 bis 6'000 Liter Bier. Welche der rund 30 Sorten sie braut, hängt jeweils vom Lagerbestand ab. Am Anfang besteht das Bier nur aus Wasser und Malz, auch Würze genannt. In einem zweiten Schritt wird diese Würze gefiltert und erst dann kommt der Hopfen dazu. Nach dem Abkühlen dieser «neuen» Würze auf die optimale Temperatur kommt die Hefe dazu, jetzt beginnt der Gärungsprozess. Zum Schluss fliesst das fertige Bier in den Tank, wo es weiter gärt und bis zum Abfüllen bleibt.

Zutaten und Sorten

Schweizer Biere dürfen alle Zutaten enthalten, welche geniessbar sind. Neben Hopfen, Malz, Wasser und Hefe als Grundzutaten, ist der Kreativität also keine Grenzen gesetzt. Die Brauerei Mein Emmental in Zollbrück hat Biersorten, welche z.B. Orangenschalen, Orangensaft oder Koriander enthalten. So entstehen die verschiedenen Biersorten. Ausserdem wird das Bier je nach Malzsorte hell oder dunkel. Am Schluss sind verschiedene Eigenschaften wie Farbe, Geschmack oder Alkoholgehalt dafür verantwortlich, welcher Sorte ein Bier zugeordnet wird.
 

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