Most Trusted Websites for Replica Watches 2023

Werbung

| Ä Tag aus | Region im Fokus

ä Tag aus Piercer

"Momentan steche ich das Zungenpiercing am liebsten, dieses ist auf einen angenehmen Höhe", erzählt Matthias Schranz, Geschäftsführer und Piercer im El Mundo Bern.

Hygiene ist ein grosser Punkt im Beruf des Piercers. Das ganze Studio muss geputzt werden, alles wird desinfiziert. Alles, was nicht im Abfall landet, wird sterilisiert und neu verpackt. Desinfektionsmittel und Piercingschmuck werden aufgefüllt, und erst wenn alles sauber und nachgefüllt ist öffnet das Studio El Mundo um 11:00 Uhr. Ab 12:00 Uhr machen sie Termine ab, so haben sie noch Zeit für Beratungen oder auch um Piercings zu kürzen. 

Beim Piercing Stechen wird ein zu langes Stäbchen hinein getan, so das alles aufschwellen und dann abheilen kann. Erst dann wird es gekürzt. Nach jedem Kunden, jeder Kundin muss der Bezug der Liege gewechselt und alles desinfiziert werden. Matthias Schranz arbeitet mit wiederverwendbarem Piercing -Werkzeug, dieses wird dann erst geputzt, danach verpackt und dann kommt es in ein Sterilisationsgerät. Dort werden alle Keime bei 130 Grad abgetötet. Danach wird es beschriftet so das man weiss, wer es wann gereinigt und sterilisiert hat. 

Als Piercer muss man Hygienekurse gemacht haben und offiziell beim Amt gemeldet sein. Es gibt aber keine offizielle Ausbildung zum Piercer. Mann geht in ein Studio, lernt dort das Piercen und startet dann selbst irgend einmal. Piercer sein kann aber nicht jede Person, es liegt nämlich nicht allen durch einen Menschen durch zustechen. Gewisse kriegen das nicht über ihr Herz, man spürt den Menschen und die Reaktionen.

So oder so ist das Piercingstechen bei jeder Person anders. Aber auch die Körperstellen sind unterschiedlich. Vor allem hat man Stellen, wo weniger Angst machen. Zum Beispiel fangen viele Piercer:innen bei den Ohren an. Das wichtigste ist der Winkel beim Piercingstechen. Stimmt dieser nicht, verheilt es nicht.

"Piercings haben Trends, so wie die Moden. Beliebtheit kommt und geht. Seit jeher sind aber Nasen- und Bauchnabelpiercing am beliebtesten. Inzwischen sind auch Ohrenpiercings salonfähig", erzählt Matthias Schranz.

Werbung

neo1 - Mein Radio
00:00
-00:00