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| Abstimmungen

Wolhusen möchte sein Siedlungsentwässerungskonzept erneuern

Bäche und Flüsse müssen so geschützt sein, dass sie nicht verschmutzt werden. Für den Schutz des Abwassers sind die Gemeinden zuständig, welche danach ein sogenanntes Siedlungsentwässerungsreglement erarbeiten. Über jenes von Wolhusen darf schon bald die Stimmbevölkerung entscheiden.

Das aktuelle Reglement ist gar nicht mehr so aktuell und zehn jährig, erklärt der Gemeindepräsident von Wolhusen Bruno Duss im Interview mit neo1. "Wir möchten das Reglement erneuern." Wolhusen habe relativ wenig Baulandreserven. "Mit dem neuen Reglement können wir der Entwicklung gegen Innen gerecht werden und verursachergerecht abrechnen", sagt Bruno Duss. Soll heissen: Die Gemeinde kann viel genauer schauen, wer in der Gemeinde wie viel für das Abwasser bezahlen muss oder auch wie viel ein Anschluss kosten würde.

Aus zehn Tarifzonen werden 23, erklärt Bruno Duss weiter. "Dies bringt Vorteile für die ganze Bevölkerung. Profitieren werden vor allem auch die Liegenschaftsbesitzenden ausserhalb der Bauzonen, falls sie einen Anschluss möchten", so der Gemeindepräsident von Wolhusen. Einzelne Immobilienbesitzende müssten allenfall ein wenig mehr bezahlen als bisher. Bruno Duss rechnet aber nicht mit grossem Widerstand bei der Abstimmung, welche am 27. November ist.

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