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| Matchbericht | Tiger-Egge

SCL Tigers scheitern an Genoni und verlieren gegen Zug mit 0:5

Die SCL Tigers spielen heute Abend in der Ilfishalle ambitioniertes Eishockey. Auch wenn es das Resultat mit 0:5 nicht erahnen lässt, verkaufen die Tiger ihre Haut gegen den EV Zug teuer. Sie scheitern insbesondere während den ersten beiden Spieldritteln immer wieder an Zug-Goalie Leonardo Genoni. Zum Verhängnis wird dem Team von Jason O'Leary das dritte Drittel mit einer  umstrittenen 5-Minuten Strafe gegen Tigers-Stürmer Harri Pesonen. 

Gute Pässe in der Offensive sind bei den SCL Tigers Mangelware und das Team von Jason O’Leary findet gegen den EV Zug in den ersten Minuten des Startdrittels kein Rezept. Daran kann auch ein erstes Überzahlspiel der Langnauer nichts ändern. Drei  gute Chancen lassen sich von der Heimmannschaft kreieren, bevor der EV Zug den SCL Tigers-Goalie Ivars Punnenovs kurz nach einer Überzahl zum ersten Mal bezwingen kann und mit 1:0 in Führung geht. Der Torschütze heisst Jérôme Bachofner. Eine gute Falle machen die Tigers während ihrem nächsten Überzahlspiel. Jedoch «hext und hext» Leonardo Genoni gemäss dem neo1-Hockeykommentator Sven Unternährer ein ums andere Mal – drei Topchancen der Langnauer prallen am Zuger Goalie ab.

Ins Mitteldrittel startet das Heimteam mit diversen – stark kreierten – Chancen. Die Tiger können mit dem Spiel des Tabellen-Zweiten Zug auch über weite Teile mithalten, wenn es schneller wird. Einem Problem werden die SCL Tigers jedoch einmal mehr nicht Herr: Ihr Boxplay ist ungenügend. So trifft Christian Djoos auch für den EV Zug, während der Tigers-Spieler Grenier die Bank hütet und baut zum Zwei-Tore-Vorsprung aus. Gleich darauf ein weiterer Dämpfer für die SCL Tigers: Ivars Punnenovs wird von Carl Klingberg über den Haufen gefahren, verlässt das Eis und wird von Robert Mayer ersetzt. Durch Strafen gegen Klingberg und Huguenin kommt es zur 4:4 Situation. Am 0:2 Rückstand der SCL Tigers ändert sich jedoch bis zur zweiten Pause nichts mehr.

Zum Start ins dritte Drittel spielen sich in Langnau Szenen ab, wie man sie aus der Ilfishalle nicht kennt. Alexandre Grenier trifft – eigentlich – zum 1:2. Das Goal des Heimteams wird jedoch sogleich wieder aberkannt und gegen Harri Pesonen, Passgeber zum Goal, werden eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Check gegen den Kopf ausgesprochen. Nachdem Klingberg von Zug zuvor nicht geahndet wurde, fliegen in der Ilfishalle minutenlang Gegenstände aufs Eis. Die Fans sind so unzufrieden wie kaum einmal. Für den amtierenden Schweizer Meister Zug ist es während der darauffolgenden 5-minütigen Überzahl Formsache, das 3:0 und 4:0 zu erzielen. Die Torschützen heissen Lino Martschini und Carl Klingberg. Auch in den letzten Spielminuten kämpfen die Langnauer vor ihrem frustrierten Heimpublikum jedoch engagiert. Während einem mutigen Vorstoss fällt jedoch das abschliessende 5:0 durch Marco Müller.  

 

Die nächste Partie der Langnauer findet am Dienstag, 7. Dezember gegen den HC Ambri-Piotta auswärts statt.

 

Weitere Resultate in der National League

HC Ajoie – Lausanne HC 1:6

SC Bern – HC Lugano 2:3 n.P. 

EHC Biel – Genève-Servette HC 1:3 

SC Rapperswil-Jona Lakers – Fribourg-Gottéron 4:5 n.V. 

HC Ambri-Piotta – ZSC Lions 2:3 n.V. 

 

In der Swiss League fanden heute Abend keine Spiele statt.

 

Das nächste Spiel des SC Langenthal ist am Sonntag, 05. Dezember um 17.30 Uhr gegen die Ticino Rockets.

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