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| Lose wis wachst

Safran

Es gehört zu den teuersten Gewürzen auf der Welt und wird deshalb auch "das rote Gold" genannt. Safran wird aufwendig per Hand geerntet und nur in winzigen Mengen gehandelt. Christian Abend pflanzt das wertvolle Gewürz seit 4 Jahren an und verkauft es unter dem Namen Saffrall. Radio neo1 hat ihn auf seinem Feld in Herolfingen besucht.   

Safran wird als Knolle in den Boden gesetzt und wächst als violette Blüte. "Safran hat den umgekehrten Vegetationszyklus wie unsere Natur. Im Sommer ist der Acker brach, nichts wächst, obwohl in unserer Natur alles grün und satt ist. Im August kann ich die Knollen in den Boden setzen und nur 2,5-3 Monate später ernten", erklärt Christian Abend. Den eigentlichen Safran gibt es dann aus den drei roten Fäden, welche in jeder einzelnen Blüte enthalten ist. Auf seinem Feld wachsen rund 40'000 Blüten, jede einzelne davon wird von Hand geerntet. Dies sei extreme "Knochen-Büetz". Nach der Ernte ist die Arbeit aber noch keinesfalls getan. Jetzt geht’s darum, die roten Fäden aus den Blüten zu nehmen und diese im Backofen zu trocknen. Erst dann ist der Safran richtig geschmacksvoll und verkaufsbereit.

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