Most Trusted Websites for Replica Watches 2023

Werbung

| Landwirtschaft

Projekt Gartenagglomeration Oberaargau: Abschluss des Modellvorhabens und nahtlose Weiterführung

Am Dienstag 7. November trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden Aarwangen, Bleienbach, Lotzwil, Roggwil, Thunstetten, der Stadt Langenthal, der Region Oberaargau sowie die Projektleitung zum Abschlussanlass eines vierjährigen Projekts: Zusammen trieben und treiben sie von 2020-2023 das Modellvorhaben «Den Garten der Agglomeration gemeinsam gestalten» voran. Trägerschaft dieses Modellvorhabens ist der Verein Smaragdgebiet Oberaargau, unterstützt durch Biodiversia GmH in Langenthal und Uniola AG in Zürich. Als Startschuss für die Umsetzung wird am Dienstag in Lotzwil gemeinsam ein Baum gepflanzt. Zahlreiche weitere Baumpflanzungen und andere Umsetzungsmassnahmen sollen folgen, neu allerdings unter der Ägide der Agglomerationskonferenz bzw. der Region Oberaargau. Da diese die Trägerschaft ab 2024 übernimmt, gehen die Vorbereitungen im Hinblick auf Umsetzungen die nächsten Wochen und Monaten nahtlos weiter.

Inzwischen liegen zwecks künftigen Landschaftsaufwertungen Masterpläne für drei Initialprojekte vor: Für die durch alle beteiligten Gemeinden führende Landschaftsroute samt «Landschaftsfenstern», für das Projekt «Einblick und Besucherlenkung Sängeliweiher und Torfsee» sowie für das erwähnte Baumpflanzungsprojekt. Vorrangiges Ziel bei diesen und künftigen Massnahmen ist es, die Bevölkerung für die örtlichen Landschaftswerte zu sensibilisieren und gleichzeitig landschaftlichen Mehrwert zu schaffen, nicht zuletzt im Hinblick auf die Naherholung und Bewegungsförderung.

«Gartenagglomeration» - eines von sieben Modellvorhaben im Bereich Landschaft
Das Modellvorhaben «Den Garten der Agglomeration gemeinsam gestalten» ist ein Projekt im Rahmen des Programms «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung» (www.modellvorhaben.ch). Im Rahmen dieses von acht Bundesstellen getragenen Programms, koordiniert durch das Bundesamt für Raumentwicklung ARE, laufen in der ganzen Schweiz von 2020 bis 2024 sogenannte Modellvorhaben zu fünf Themenschwerpunkten. Im letzten Jahr findet die Evaluation statt. Beim Themenschwerpunkt «Landschaft ist Mehrwert» soll das Potenzial der Landschaftsqualitäten besser genutzt und die Leistungen der Landschaft im regionalen Kontext gewürdigt werden.

Konkretisierung dank überkommunaler Zusammenarbeit
Die Vorbereitungsarbeiten für Umsetzungen sind speziell beim Projekt «Landschaftsroute» weit fortgeschritten. Spannend ist insbesondere der vorgesehene Verlauf dieser rund 42 km langen Rundwanderroute: Sie soll nicht nur über die Grenzen der sechs Gartenagglomerationsgemeinden hinweg verlaufen, sondern auch die angrenzenden Gemeinden Madiswil, Graben sowie Murgenthal AG und Pfaffnau LU (Ortsteil St. Urban) miteinbeziehen. «Landschaftsfenster» sollen attraktive Ein- und Ausblicke bieten Im Verlauf der nächsten Jahre soll die Landschaftsroute mit einer ersten Serie von zehn sogenannten «Landschaftsfenstern» versehen werden. Diese sollen besonders schöne Einblicke in die «Gartenagglo» bieten. Aktuell noch am Laufen ist die Abklärung eines möglichen Standorts im Raum Sängeliweiher-Torfsee, der – gleich wie Schloss Thunstetten und Aarwangen, Aaregebiet, Muniberg, der Roggwiler Buechwald (gegenüber dem Kloster St. Urban), Aspisee oder das Lotzwiler Chleiholz – sehr attraktive Ein- und Ausblicke bietet (der Naturschutz wird berücksichtigt). Vorgesehen ist zudem eine Kombination mit weiteren landschaftlichen Aufwertungen, auch zu Gunsten der Bevölkerung, wobei nach der ersten Baumpflanzung vom 7.11.2023 neu gepflanzte Bäume die Attraktivität manch weiterer Spazierrunde, Erholungsstrecke und auch diverser weiterer Erholungsorte speziell an Hitzetagen steigern werden.

Modellvorhaben als Startzündung
Aufgrund der limitierten Dauer kann das Modellvorhaben «Gartenagglomeration» die Projekte lediglich initiieren. Burgergemeinden, diverse weitere Organisationen und Institutionen werden für die kommenden Umsetzungen wichtige Projektpartner sein. Damit die Umsetzungen nicht am Geld scheitern, wurden im Rahmen des Projekts auch viele Abklärungen im Bereich der Mittelbeschaffung gemacht. Über die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden und der Region ergab sich auch ein optimales Zusammenspiel mit der Planung des anlaufenden Aggloprogramms 05. (pd)

Werbung

neo1 - Mein Radio
00:00
-00:00