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| Politik

Heiss begehrt: Berner Nationalratssitze

Im Kanton Bern sind die Nationalratssitze so begehrt wie noch nie. 776 Personen treten im Herbst zu den Wahlen an, wie die Staatskanzlei am Dienstag bekanntgab. Um die 24 Sitze bewerben sich 328 Frauen und 448 Männer. Ihre Namen stehen auf einer der insgesamt 39 Listen.

Noch nie wurden im Kanton Bern so viele Kandidaturen und Listen eingereicht. Die bisherigen Höchstwerte wurden vor vier Jahren verzeichnet mit 651 Kandidierenden auf 34 Listen. Der Frauenanteil ist mit 42,3 Prozent praktisch unverändert.

Die hohe Listenzahl ist darauf zurückzuführen, dass mehrere Parteien zahlreiche thematische Unterlisten eingereicht haben. Besonders die Mitte und die Grünliberalen setzen auf diese Strategie. Die Mitte ist mit insgesamt sechs Unterlisten am Start, die GLP hat deren neun. Da finden sich Listen der Jungen, für die Wirtschaft, für die queere Gemeinschaft, für Tierfreunde oder für Landwirt:innen.

Am Start sind mit Mass-Voll und Aufrecht Bern auch zwei Bewegungen, die durch ihre Kritik an den Corona-Massnahmen bekannt geworden sind. Weiter tritt die bekannte SVP-Grossrätin Madeleine Amstutz auf einer eigenen Liste an, nachdem sie es nicht auf die Nationalratsliste ihrer Partei geschafft hat.

Vier verzichten
Die bernischen Sitze im Nationalrat sind zurzeit wie folgt aufgeteilt: SVP 7, SP 4, Grüne 4, GLP 3, FDP 2, Mitte 2, EVP 1, EDU 1. Vier bernische Nationalratsmitglieder treten nicht mehr an - drei SVP-Mitglieder und eine Freisinnige. Es sind dies der Alchenstorfer Andreas Aebi, SVP, Andrea Geissbühler, SVP, aus Bäriswil, der Oberländer Erich von Siebenthal, SVP und die Burgdorferin Christa Markwalder, FDP.

Die Listenverbindungen müssen bis kommenden Montag eingereicht werden. Bereits bekannt sind die Listenverbindungen von SVP und FDP sowie von Mitte, EVP und Grünliberalen.

Die Kandidaturen für die Ständeratswahlen müssen bis am 21. August gemeldet werden. Dass beide Sitze im ersten Wahlgang vom 22. Oktober vergeben werden, gilt angesichts der vielen bereits bekannten Bewerbungen als unwahrscheinlich. Eine allfällige Stichwahl ist für den 19. November angesetzt. (sda/neo1)

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