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| Ä Tag aus

Arbeiten während andere schlafen: Ä Tag aus Gleisbauer

Die Schweiz hat eines der grössten und ausgedehntesten Schienennetze Europas. Es misst laut Swissinfo rund 5100 Kilometer. Über die Hälfte davon wir von der SBB betrieben. Sie ist zuständig, dass rund 3200 Kilometer Schienen in einwandfreiem Zustand sind. Dafür stehen unter anderem Gleisbauer:innen im Einsatz. 

Tag und vorallem Nacht ist Somkeart Khamphai unterwegs auf den Gleisen, wo er mit seinem Team einzelne Schienen austauscht oder repariert. Dafür müssen komplette Strecken gesperrt werden, damit es zu keinen Unfällen kommt. Deshalb arbeiten Gleisbauer:innen häufig in der Nacht." Dies ist die ersten zwei, drei Nächte anstrengend, aber wenn man eine Woche dran ist, ist es wie ein normaler Arbeitstag. Man gewöhnt sich dran." Auch das draussen Arbeiten bei Hitze, Kälte, Regen oder Schnee macht dem gebürtigen Thailänder nichts aus. Im Gegenteil, es ist genau das, was er an seinem Beruf liebt.  

Sicherheit und Verantwortung werden gross geschrieben

Gleisbauer:innen leisten Millimeterarbeit und dies unter grossem Zeitdruck. Meistens werden die Strecken nur für einige Stunden gesperrt, bis dann muss die Arbeit fertig sein. Ein detailliertes Briefing zu Beginn ist deshalb ein Muss. "Wir stehen hier gerade neben vier Gleisen und natürlich muss immer vorher besprochen werden, wo die Züge fahren und wo gesperrt wird." Vor und nach der Baustelle auf den Gleisen befinden sich ausserdem immer zwei Menschen, die das Team von Somkeart Khamphai informieren, wenn ein Zug in Richtung Baustelle unterwegs ist. 

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