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Ein anspruchsvolles, aber lehrreiches erstes Jahr als Sportchef

Marc Eichmann (40), seit 2020 Sportchef der SCL Tigers.

Er hatte alle Hände voll zu tun in einer äusserst anspruchsvollen, herausfordernden "Corona-Saison" - Marc Eichmann.

Als Akitiver spielte Marc Eichmann u.a. von 2006 bis 2016 als Torhüter für den SC Langenthal in der Swiss League.

Nach seiner Aktivkarriere war Marc Eichmann von 2016-2020 Goalietrainer beim SC Langenthal.

Die Eishockey-Playoffs sind in vollem Gange und der Playoff Final zwischen Zug und Genf steht vor der Türe. Für die SCL Tigers ist die Saison seit einiger Zeit vorbei. Abgeschlagen landeten die Langnauer am Ende der anspruchsvollen, herausfordernden Qualifikation auf dem letzten Platz. 22 Punkte Rückstand wiesen die Emmentaler auf die Pre-Playoff-Plätze (Rang 10) am Ende der Regular Season auf. Wirtschaftlich äusserst vernünftig, sportlich nicht konkurrenzfähig und dies mitunter auch, weil die Langnauer die Saison meistens nur mit 2 Ausländern bestritten. Dies soll sich in der kommenden Saison wieder ändern. Marc Eichmann bastelt fleissig am Kader für die Saison 2021/22, gewährt allerdings zuvor noch einen Einblick in seine Gedanken zur abgeschlossenen letzten Eishockey-Saison.

Als Aktiver war Marc Eichmann Torhüter, vorwiegend in der Swiss League, wo er beinahe 500 Spiele absolvierte in seiner Karriere. Die meisten dieser Partien bestritt er für den SC Langenthal, wo er zwischen 2006 und 2016 das Tor äusserst erfolgreich hütete. 16 Einsätze gab es für Marc Eichmann in der höchsten Spielklasse. 2003/04 wurde er als Backup-Goalie von Marco Bührer mit dem SC Bern gar Schweizermeister. 

Nach seiner Karriere arbeitete Marc Eichmann von 2016 bis 2020 als Goalietrainer beim SC Langenthal. Dann wurde er vor etwas mehr als einem Jahr von den SCL Tigers als Goalie-Trainer verpflichtet, landete dann aber auf dem Sessel des Sportchefs. "Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich gerne mittelfristig als Sportchef arbeiten würde. Nun ist diese Zeit schon etwas früher gekommen als erwartet und die SCL Tigers gaben mir die Chance dazu. Auch wenn man medial deutlich mehr unter Beobachtung steht, fasziniert mich der Job sehr und ich bin sehr motiviert, die sportliche Zukunft der SCL Tigers weiter mitzugestalten", meint Marc Eichmann im Interview mit neo1.

Es war eine sportlich sehr schwierige, coronabedingt herausfordernde Meisterschaft, in welcher es in allererster Linie um eines ging: Das Überleben des Clubs. "Wir haben zwar einen sportlich hohen Preis bezahlt, aber die SCL Tigers haben überlebt. Das ist das Wichtigste. Nun wollen wir sportlich aber in der kommenden Saison wieder angreifen und mitmischen", meint Marc Eichmann kämpferisch und zuversichtlich. Das Kader für die kommende Saison steht zu grossen Teilen. Es wird ein ziemlich neues Gesicht erhalten. Bereits verpflichtet wurden Livio Langenegger (EV Zug), Michael Loosli (Rapperswil Jona Lakers), Janis Elsener (EHC Olten) und Rückkehrer Miro Zryd (SC Bern), welcher den Abgang von Verteidigungsminister Andrea Glauser (zu Lausanne) kompensieren soll. Den Verein verlassen haben Raphael Kuonen (EHC Visp), Benjamin Neukom (Rapperswil Jona Lakers), Andrea Glauser (Lausanne), Ben Maxwell, Robbie Earl, Marcus Nilsson (Färjestad BK), Julian Schmutz (HC Davos), Sebastian Schilt und Federico Lardi (Rücktritt). 2 Ausländerpositionen sind noch offen.

Mit Alexander Grenier (29) (Kanadier, zuvor Iserlohn Roosters) und Jesper Olofsson (29) (Schwede, zuvor SC Bern) wurden bereits zwei neue Ausländer verpflichtet. "Es ist noch nicht ganz sicher, ob wir mit drei ausländischen Stürmern und einem ausländischen Verteidiger in die Saison starten, oder mit vier ausländischen Stürmern. Wenn es vier ausländische Stürmer sind, bleibt noch ein Platz für einen Schweizer Verteidiger offen", ergänzt Marc Eichmann im Interview mit neo1. In den kommenden Wochen gilt es nun, das Kader final zusammenzustellen.

In der neo1 Sportstory blickt Marc Eichmann auf die letzte Saison zurück. Er beschreibt, wie sein erstes Jahr als Sportchef war, welches die besonderen Herausforderungen waren und wie oft es schlaflose Nächte gab. Zudem erläutert er nochmals, warum es nach einer Saison zur Trennung mit Cheftrainer Rikard Franzen kam und was er im Zusammenhang mit der Verpflichtung des neuen Cheftrainers Jason O`Leary anders machen würde. Auch die jungen Wilden wie Patrick Petrini oder Keijo Weibel sind Thema, ebenso die neu verpflichteten Miro Zryd, Michael Loosli, Janick Elsener oder Livio Langenegger.

Marc Eichmann - ein kämpferischer Sportchef, welcher an den richtigen Schrauben drehen will, dass die SCL Tigers in der kommenden Saison sportlich wieder erfolgreicher sind.

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